Pro­gramm

Pro­duk­ti­on
K. Szabó/F.A.C.E. Visu­al Per­forming Arts
24. Nov – 27. Nov

VENE­DIG UND DER TOD

Tanz | Per­for­mance | Audio- und XR-Video-Art Ein Pegel­stand, der höher ist als 140 cm, gilt in Vene­dig als Aus­nah­me­hoch­was­ser. In den letz­ten 150 Jah­ren gab es 18 sol­cher Hoch­was­ser. In den letz­ten drei Jah­ren bereits sie­ben. Vene­dig lebt von sei­ner Ver­gan­gen­heit, doch wird die Stadt auch eine Zukunft haben? Seit über 20 Jah­ren wird an der Zukunft Vene­digs gear­bei­tet: Das M.O.S.E‑Projekt (Abkür­zung für ital.: MoDu­lo Spe­ri­men­ta­le Elett­ro­mecca­ni­co) soll die Stadt vor dem Hoch­was­ser schüt­zen. Die Aus­ma­ße des Pro­jekts sind gigan­tisch. Der Schutz muss per­fekt funk­tio­nie­ren. Es darf kein Trop­fen Was­ser durch­kom­men. Das Publi­kum wir in die Lagu­nen­stadt ein­ge­la­den, ein­ge­la­den drei Frau­en zu beob­ach­ten,
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Pro­duk­ti­on
COOP 05
01. Dez – 04. Dez

AUF­BRUCH INS EIS

Der Mensch ist groß, aber er ist sich selbst nicht gewach­sen. Gibt es noch eine Uto­pie, der gegen­über man ein Ver­trau­en auf­bau­en kann? Wird es Mög­lich­kei­ten geben, in den Rui­nen des Kapi­ta­lis­mus zu leben? Die­se Fra­gen stel­len sich ein Per­for­mer und eine Musi­ke­rin, die bei­de ver­su­chen einen Stand­ort des Men­schens im Uni­ver­sum zu bestim­men. Es ist eine “Denun­zia­ti­on der mensch­li­chen Posi­ti­on in der Abend­däm­me­rung unse­res uner­schüt­ter­li­chen Fortschrittsglaubens”.Das Pro­jekt basiert auf dem auto­bio­gra­phi­schen Erfah­rungs­be­richt des Polar­for­schers Richard E. Byrd. Im Win­ter 1934 ver­bringt Richard E. Byrd, im Auf­trag der Ver­ei­nig­ten Staa­ten von Ame­ri­ka, sechs Mona­te allein in der Ant­ark­tis. In den Diens­ten
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Pro­duk­ti­on
ANA­LOG­THEA­TER
08. Dez – 11. Dez

CAM­PING PARAÍ­SO** – Über das (Ster­ben) Leben

AUS­WÄRTS­SPIE­LE STU­DIO­BÜH­NE KÖLN „Am 30. Mai ist der Welt­un­ter­gang“ – in den fünf­zi­ger Jah­ren war das der Titel eines Num­mer-eins-Hits. Für den Esse­ner Come­dy­au­tor Dirk Roß war am 30. Mai 2020 tat­säch­lich Welt­un­ter­gang. Zumin­dest fast: Damals war er auf dem Motor­rol­ler unter­wegs, ein SUV nahm ihm die Vor­fahrt. Es folg­ten Wochen und Mona­te im Koma, Kampf um Leben und Tod. ANA­LOG beglei­tet Dirk Roß durch den Par­cours sei­nes Über­le­bens­kamp­fes, spürt dem Pro­zess des Schwe­bens zwi­schen Leben und Tod und dem Ver­har­ren in Zwi­schen­wel­ten nach. Das Ensem­ble hat aus den, in Inter­views ent­stan­de­nen, Tex­ten sze­ni­sche, cho­reo­gra­phi­sche und musi­ka­li­sche Unru­he- und Zwi­schen­welt-Arran­ge­ments ent­wor­fen und
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Pro­duk­ti­on
Spie­gel­berg
12. Dez – 14. Dez

Raub – nach F. Schil­ler

Aus­ge­zeich­net mit dem Thea­ter­preis des Köl­ner Kunst­sa­lon (2020). „Es ist dein Vater! Er hat dir das Leben gege­ben, du bist sein Fleisch, sein Blut — also sei er dir hei­lig!“ (Franz Moor) „Ich habe kei­nen Vater mehr, ich habe kei­ne Lie­be mehr, und Blut und Tod soll mich ver­ges­sen leh­ren, dass mir jemals etwas teu­er war!“ (Karl Moor) Vater-Sohn-Bezie­hun­gen sind oft geprägt durch eine inne­re Zer­ris­sen­heit. Auf der einen Sei­te Sehn­sucht. Auf der ande­ren Ableh­nung. Dies prägt das Span­nungs­feld von Raub – nach F. Schil­ler. Eine Stück­ent­wick­lung, wel­che die eige­ne Hal­tung zum Vater the­ma­ti­siert. In einem Kon­flikt zwi­schen Ver­stand und Gefühl, zwi­schen Selbst­be­stim­mung und Bedürf­tig­keit. Aus­gangs­punkt
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Pro­duk­ti­on
KAMA­RA THEA­TER
30. Dez

See not res­cue – May­day auf dem Mit­tel­meer

In der Vor­stel­lung wer­den ein­zel­ne Tex­te auf Eng­lisch und Ara­bisch zu sehen sein. Über­set­zung in Unter­ti­teln Es sind Doku­men­te, die sprach­los machen: die Funk­pro­to­kol­le und Kor­re­spon­den­zen, die Sea-Watch seit Jah­ren doku­men­tiert. Der kon­kre­te Not­fall wird von den zustän­di­gen Ver­ant­wort­li­chen mit der glei­chen Hin­hal­te­tak­tik behan­delt, die seit Jah­ren die Poli­tik der EU bestimmt. Und so wird ein Vieh­trans­por­ter mit Geflüch­te­ten zwi­schen Mal­ta und Ita­li­en hin- und her­ge­schickt, wer­den Flücht­lings­boo­te ille­gal in die liby­sche Zone zurück­ge­drängt, wird die See­not­ret­tung mit absur­des­ten Ver­ord­nun­gen kon­fron­tiert und kri­mi­na­li­siert. Der Abend erzählt von Ärzt*innen, Kapitän*innen, dem Gescha­cher der poli­ti­schen Ver­ant­wort­li­chen und lässt vor allem – u.a. in eigens geführ­ten Inter­views –
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Pro­duk­ti­on
sub­bot­nik
19. Jan – 23. Jan

Haus/Doma/LUSTDORF

PER­FOR­MANCE und LIVE-HÖR­SPIEL Dau­er etwa 90 min­Auf der Büh­ne wer­den Deutsch und Ukrai­nisch gespro­chen. Мова: німецька + українськаUkrainer*innen die ger­ne Frei­ti­ckets für das Stück „Haus/Doma/Lustdorf“ reser­vie­ren möch­ten sen­den bit­te eine Mail mit Ihrem Nach­na­men, dem Vor­stel­lungs­da­tum und der gewünsch­ten Ticket­an­zahl an: info@​orangerie-​theater.​de. Die Frei­ti­ckets erhal­ten Sie dann am Vor­stel­lungs­abend gegen Vor­la­ge Ihres Ausweises.Da wir lei­der kein Ukrai­nisch spre­chen, kön­nen Sie uns bei wei­te­ren Fra­gen die­se gern auf Deutsch, Eng­lisch, Spa­nisch, Por­tu­gie­sisch oder Ara­bisch stellen.Любі українці та українки, якщо ви бажаєте забронювати безкоштовні квитки на виставу “Haus/Doma/Lustdorf”, вам потрібно надіслати імейл із зазначенням свого імені та прізвища, дати вистави та кількості квитків, які ви би хотіли
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Pro­duk­ti­on
wehr51
26. Jan – 29. Jan

Heroes

In die­sem Jahr wäre David Bowie 75 Jah­re alt gewor­den. In HEROES betritt der Star erneut die Büh­ne, erwar­tet von Amy Wine­house, die seit 11 Jah­ren zufrie­den mit Alko­hol in einer Art Vor­höl­le fest­sitzt. Lem­my Kil­mis­ter und Prince sind auch dabei und so wächst die Panik von Amy und der Kampf um die Vor­rä­te beginnt. Ein thea­tra­les Requi­em mit Komik und lei­sen Tönen, lau­ter Musik und immer wie­der ver­blüf­fen­den Ein­sich­ten, wenn har­te Lied­tex­te zart als Gedich­te ohne musi­ka­li­sche Beglei­tung ins Mikro­fon gehaucht wer­den. Teils live gesun­gen und per­formt, teils Play­back vor­ge­tra­gen oder im Karao­ke mit dem Publi­kum ver­eint, wird den gro­ßen
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Pro­duk­ti­on
Futur3
09. Feb – 12. Feb

The One Next Door

Hin­weis: Die Per­for­mance funk­tio­niert über Funk-Kopf­hö­rer, die vor Ort bereit gestellt wer­den. Ein thea­tra­les Game Noir Leg dei­nen Kopf an mei­ne Schul­te­rEs ist schön ihn da zu spü­renUnd wir spie­len Bon­nie und Cly­de­Komm wir Bom­ben uns durchs LebenUnd öff­nen jede Tür(Die Toten Hosen, 1996) Luz und Tamer leben Tür an Tür und als sie sich begeg­nen, nimmt eine mör­de­ri­sche Geschich­te ihren Lauf. Tamer will Zei­chen set­zen und auch Luz hat Plä­ne. Dass sie sich ver­lie­ben, war nicht beab­sich­tigt. Zusam­men stel­len sie sich dem Rest der Welt ent­ge­gen: Kalt­blü­tig und skru­pel­los schre­cken sie vor kei­ner Gewalt­tat zurück. Wer­den die Bei­den von der Poli­zei gestoppt,
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Pro­duk­ti­on
Futur3
23. Feb – 26. Feb

Die Revo­lu­ti­on lässt ihre Kin­der ver­hun­gern

von FUTUR3 in Zusam­men­ar­beit mit dem Schau­spiel Köln und Oran­ge­rie Thea­ter Köl­nEi­ne thea­tra­les Pan­ora­ma­bild über die Insze­nie­rung von Geschichte(n) am Bei­spiel des Holo­do­mor in der Ukrai­ne 1932/33In den Jah­ren 1932/33 ereig­ne­te sich eine der größ­ten huma­ni­tä­ren Kata­stro­phen des 20. Jahr­hun­derts: Der »Holo­do­mor« (Mord durch Hun­ger) − ein wenig bekann­tes Ver­bre­chen der Sowjet­uni­on in der Ukrai­ne, bei dem meh­re­re Mil­lio­nen Men­schen ver­hun­ger­ten. Die Hun­gers­not war die Fol­ge der Zer­stö­rung der Land­wirt­schaft durch die erzwun­ge­ne Kol­lek­ti­vie­rung. Die Regie­rung unter Sta­lin schau­te zu, nutz­te den Hun­ger, um den Wider­stand der ukrai­ni­schen Bäue­rin­nen und Bau­ern zu bre­chen und die bol­sche­wis­ti­sche Macht in den Dör­fern
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Kei­ne Ver­an­stal­tung gefun­den!