Archiv

Juni 2020
Pro­duk­ti­on
Kunst­Sa­lon Köln
Jun 25 2020

Kunst­Sa­lon Thea­ter­preis

Anders soll­te es in die­sem Jahr ohne­hin wer­den: Eine neue, fri­sche Form für unse­ren Kunst­Sa­lon-Thea­ter­preis hat­ten wir lan­ge vor den ers­ten Anzei­chen der Coro­na-Kri­se gefun­den.  Seit 2017 ver­gibt der Kunst­Sa­lon den Kunst­Sa­lon-Thea­ter­preis in Höhe von 5.000 € an freie pro­fes­sio­nel­le Thea­ter­grup­pen, die kei­nem fes­ten Haus ange­hö­ren.  Aus­ge­zeich­net wur­de bis 2019 jähr­lich jeweils eine Grup­pe.  In die­sem Jahr soll­ten laut Aus­schrei­bung zwei anstatt einer Grup­pe mit einem Preis­geld in Höhe von jeweils 5.000 € bedacht wer­den. Über­dies hat­ten wir vor, das Preis­geld nicht, wie in den Vor­jah­ren, für eine ver­bind­li­che Wie­der­auf­nah­me der gekür­ten Pro­duk­ti­on zu ver­ge­ben: Das Geld soll­te den  Künstler*innen bzw. Grup­pen
Details
Pro­duk­ti­on
K. Szabó/F.A.C.E. Visu­al Per­forming Arts
Jun 18 2020 – Jun 21 2020

HAI­RY – Der mas­kier­te Fri­seur

Trans­for­ma­tio­nen ums Haar, getanzt mit einem über­sinn­li­chen Lächeln. Wir spre­chen über uns durch unse­re Fri­su­ren. Wer hät­te mehr Macht über unse­re Iden­ti­tät, als der Fri­seur. Upper­cut? Sur­fer­cut? Bob? Bit­te nur die Spit­zen! Fri­seur und Kund*in: Ihr Duo des Wech­sel­spiels zwi­schen Ver­trau­en und Miss­trau­en beginnt mit einem Lau­ern ein­an­der umkrei­send – bis sie zwi­schen Rea­li­tät und Phan­ta­sie mit­ein­an­der ver­schmel­zen. Der Kör­per ist nicht ein­fach nur ein Stück Natur, son­dern immer auch das Ergeb­nis kul­tu­rel­ler Vor­stel­lun­gen und Prak­ti­ken.  Haa­re spie­len in unse­rem Leben eine wich­ti­ge Rol­le. Sie mar­kie­ren die Zuge­hö­rig­keit zu einer gesell­schaft­li­chen oder reli­giö­sen Grup­pe, demons­trie­ren Nor­men und Wer­te einer Gemein­schaft sowie die Indi­vi­dua­li­tät
Details
März 2020
Pro­duk­ti­on
Thea­ter­aka­de­mie Köln (TAK)
Mrz 11 2020 – Mrz 15 2020

Abge­sagt: wel­co­me to hell

Elo­die hat die Nase gestri­chen voll. Ihr Vater ist ja SO pein­lich. Nicht aus­zu­hal­ten. Und er ver­steht sie ein­fach nicht! Hört nie rich­tig zu! Ist nur mit sei­ner eige­nen Mid­life­cri­sis beschäf­tigt! Aber so ist das wohl, mit den Vätern. Zumin­dest, wenn der eige­ne Vater der Teu­fel, der gro­ße Satan, der Mor­gen­stern, Beel­ze­bub, Mephis­to, der Leib­haf­ti­ge, der Stärks­te aller Wider­sa­cher, der teuf­li­sche, unüber­trof­fe­ne Höl­len­fürst höchst­per­sön­lich ist. Dabei will Elo­die ja gar nicht viel: Sie will nur ein­mal raus aus der Höl­le. Sich mit Gleich­alt­ri­gen unter­hal­ten. Am liebs­ten mit Gleich­alt­ri­gen des ande­ren Geschlechts… Wäre ihr See­len­ver­trag bloß auf­find­bar! Aber natür­lich hat Luzi
Details
Pro­duk­ti­on
FRIN­GE Ensem­ble, Bonn
Mrz 03 2020 – Mrz 07 2020

FRIN­GE WOCHE

Die Fla­neu­re / Lon­don „Wait“ ist auf dem Ampel­dis­play auf der anfangs nahe­zu lee­ren Büh­ne zu lesen. Dann ent­fal­ten die drei Lon­do­ner Fla­neu­re Anni­ka Ley, Bet­ti­na Marugg und Andre­as Mei­din­ger – step by step – ein kon­trast­rei­ches Bild der bri­ti­schen Metro­po­le. Sehr indi­vi­du­ell beschrei­ben sie ihre Ein­drü­cke und Erleb­nis­se. Wie die Tube in Lon­dons Under­ground kreuz und quer Ver­bin­dun­gen knüpft, so ver­we­ben sich ihre Bil­der, Noti­zen, Film- und Ton­auf­zeich­nun­gen in der Insze­nie­rung von Frank Heu­el mit Live-Musik von Jus­ti­ne Hau­er zu einer viel­schich­ti­gen Moment­auf­nah­me – poe­tisch, wit­zig, tief­grün­dig und schräg. Mit: Anni­ka Ley, Bet­ti­na Marugg, Andre­as Mei­din­ger – Musik: Jus­ti­ne Hau­er –
Details
Febru­ar 2020
Pro­duk­ti­on
Krux-Kol­lek­tiv
Feb 05 2020 – Feb 08 2020

der zwang

Gewin­ner des Kunst­Sa­lon Thea­ter­preis 2019 Wir leben in einer Zeit, in der sich gesamt­ge­sell­schaft­li­che Ver­hält­nis­se immer mehr zuspit­zen. Wir wer­den täg­lich mit Gewalt und Krieg kon­fron­tiert, unser Demo­kra­tie­ver­ständ­nis gerät ins Wan­ken. Man soll­te etwas tun. Wäre es nicht muti­ger, sich von vor­ge­fer­tig­ten Mei­nun­gen zu lösen, eine eige­ne Hal­tung zu ent­wi­ckeln?  Die­sem Kon­flikt stellt sich F., die Haupt­fi­gur aus Ste­fan Zweigs gleich­na­mi­ger Novel­le „Der Zwang“ (1920). F. bekommt nach Lan­des­flucht den Ein­zugs­be­fehl in den Krieg. Aber eigent­lich hat­te er schon längst beschlos­sen, dass er Krieg ablehnt. Doch als er den Ein­be­ru­fungs­be­scheid in den Hän­den hält, gera­ten sei­ne bis­he­ri­gen Über­zeu­gun­gen ins Wan­ken. Etwas
Details
Janu­ar 2020
Pro­duk­ti­on
Thea­ter­aka­de­mie Köln (TAK)
Jan 23 2020 – Feb 01 2020

Fran­cos Her­­manns- schlacht

Diplom­in­sze­nie­rung der Thea­ter­aka­de­mie Köln in Koope­ra­ti­on mit dem nö thea­ter Ein Pro­jekt über Her­mann den Che­rus­ker, den unter Ter­ror­ver­dacht ste­hen­den Bun­des­wehr­sol­da­ten Fran­co A. und Han­ni­bals Schattennetzwerk.Ende Novem­ber hat der Bun­des­ge­richts­hof das Ober­lan­des­ge­richt Frank­furt ange­wie­sen, einen Pro­zess wegen Vor­be­rei­tung einer staats­ge­fähr­den­den Straf­tat gegen den Bun­des­wehr­sol­da­ten Fran­co A. zu füh­ren. Das heißt die­ser bekommt nächs­tes Jahr einen auf­se­hen­er­re­gen­den Pro­zess wegen Rechtsterrorismus.Als hät­ten wir es geahnt gibt es im Janu­ar unse­re Pre­mie­re des Stü­ckes „Fran­cos Her­manns­schlacht“, das sei­nen Fall thea­tra­li­siert. Regie führt TAK-Absol­vent und preis­ge­krön­ter Regis­seur Janosch Roloff, der mit sei­nem Köl­ner nö-thea­ter und des­sen poli­ti­schen Insze­nie­run­gen zum Ver­fas­sungs­schutz oder der AfD bun­des­weit prä­sent ist.
Details
Pro­duk­ti­on
Diphthong
Jan 16 2020 – Jan 18 2020

Trom­pe‑l’œil

Per­for­ma­ti­ve Recher­chen zu Ver-und Ent­hül­lung All­täg­lich bewe­gen wir uns zwi­schen Para­do­xien von Selbst­dar­stel­lung und Ent­hül­lung. Bis zu wel­chem Grad stel­len wir uns dar? Was wird ver­schlei­ert, wenn wir uns zei­gen? Was wird offen­bart, wenn wir uns ver­hül­len? Wo wer­den Iden­ti­tä­ten insze­niert?  DIPHTHONG ver­han­delt viru­len­te Fra­gen der digi­ta­len Schein-Rea­li­tät im ana­lo­gen Thea­ter­raum und invol­viert das Publi­kum unmit­tel­bar: Selbst­dar­stel­lung oder Ver­mei­dung einer digi­ta­len Prä­senz? Über­wa­chung oder Schutz­raum? Rea­li­tät oder Insze­nie­rung? – Wo sind die Gren­zen bzw. exis­tie­ren sie über­haupt noch? Die begeh­ba­re Per­for­mance-Instal­la­ti­on ent­wirft einen Illu­si­ons­raum, der das Publi­kum in Zwi­schen-Wel­ten von Rea­li­tät und Iden­ti­tät führt. „Trompe‑l’œil“ ist ein Pro­jekt des Künst­ler­kol­lek­tivs DIPHTHONG (Nikos Kon­stan­ta­kis, Ste­pha­nie Fel­ber) in Zusam­men­ar­beit mit Lenah Flaig (Per­for­mance) und Jac­que­line Hen (Medi­en­künst­le­rin). DIPHTHONG wur­de
Details
Pro­duk­ti­on
Kirs­ten Fuchs
Jan 12 2020

Ver­lasst Eure Män­ner so, wie Ihr sie vor­fin­den wollt!

LESUNG Kirs­ten Fuchs betrach­tet den All­tag durch eine ver­schmier­te rosa Bril­le. Mit Sprung im Glas. Aber natür­lich in 3D. Gro­ßes Herz, gro­ße Gefüh­le. Nichts über­trie­ben, alles wahr. Kalau­er­ver­dacht wird bestä­tigt. Macht aber nichts.Kirsten Fuchs ist wie ihre Tex­te: char­mant, intel­li­gent und sehr, sehr komisch. Wenn ich mit ihr zusam­men auf­tre­te, mache ich häu­fig absicht­lich kur­ze Tex­te, damit ich mehr von ihr hören kann. Gro­ße Klasse.HORST EVERS Fuchs hat einen ange­neh­men Knall.STERN
Details
Pro­duk­ti­on
Bernd Gie­se­king
Jan 11 2020

Ab dafür! – Der sati­ri­sche Jah­res­rück­blick

KABA­RETT  Ab dafür! Sati­re und Komik, Kom­men­tar und Non­sens über den all­täg­li­chen Wahn­sinn des ver­gan­ge­nen Jah­res. Eine rasan­te Ach­ter­bahn­fahrt durch Pein­lich­kei­ten und Höhe­punk­te der letz­ten 12 Mona­te. Poli­tik, Gesell­schaft und Kul­tur, die elek­tro­ni­schen Medi­en und die Tages­pres­se geben immer wie­der Stich­wor­te für Sprach­witz und Komik, für gro­tes­ke Logik und ver­spiel­ten Unsinn. Gereimt, geschüt­telt und gerührt.Seit vier Jah­ren ergänzt Bernd Gie­se­king sein Pro­gramm um Text­bei­trä­ge des groß­ar­ti­gen Kolum­nis­ten und ehe­ma­li­gen Chef­re­dak­teur der Tita­nic: Hans Zip­pert.
Details
Pro­duk­ti­on
Qui­chot­te und Patrick Sal­men
Jan 10 2020

DELAY­ED NIGHT SHOW

LESUNG KON­ZERT RADAUM­ei­ne Damen und Her­ren, set­zen Sie Ihr inne­res Par­ty­hüt­chen auf und froh­lo­cken Sie! Neben brand­neu­en Stand-ups über aktu­el­le The­men aus Gesell­schaft und Poli­tik kom­men Songs, Kurz­ge­schich­ten und ein zünf­ti­ger Free­style mit Begrif­fen aus dem Publi­kum aufs Par­kett. Fei­ern Sie mit uns den Unter­gang der seriö­sen Abend­un­ter­hal­tung und freu­en Sie sich auf eine gelun­ge­ne Mischung aus klas­si­scher Late Night, Stand Up-Come­dy und moder­ner Lite­ra­tur.  Durch ihre gemein­sa­men Bücher und CDs sowie zahl­rei­che Live-Tou­ren sind Patrick Sal­men und Qui­chot­te auf der Büh­ne ein ein­ge­spiel­tes Team. Ob sati­risch, poe­tisch oder gren­zen­los albern – die bei­den Autoren und Slam Poe­ten las­sen sich nicht auf ein­zel­ne Sti­le
Details
Pro­duk­ti­on
DER REIM IN FLAM­MEN
Jan 09 2020

U20-POE­­TRY SLAM

Z wie Zukunft! Genera­ti­on Z – was kommt eigent­lich danach? Wie den­ken die Men­schen unter 20? Was ist ihnen wich­tig?  Wir haben jun­ge Poe­tin­nen und Poe­ten ein­ge­la­den, im freund­schaft­li­chen, lite­ra­ri­schen Wett­be­werb von ihren Zie­len, Träu­men, Erwar­tun­gen und Ent­täu­schun­gen zu erzäh­len. Ob Gereim­tes oder Kurz­ge­schich­te, ob humor­voll oder ein­dring­lich – Haupt­sa­che, es passt in sechs Minu­ten!  Tun Sie das Rich­ti­ge, wenn es um Jugend und Zukunft geht: Hören Sie zu!  Mode­ra­ti­on: Anke Fuchs Foto: Mar­vin Rup­pert
Details
Dezem­ber 2019
Pro­duk­ti­on
Once We Were Islands
Frei­es Werk­statt Thea­ter
Zug­weg 10, 50677 Köln
Dez 11 2019 – Dez 12 2019

THE­SE MAGNI­FICENT BODIES

Per­for­mance | Urauf­füh­rung­Ei­ne Kopro­duk­ti­on von flau­sen, Once We Were Islands (Ber­lin), Oran­ge­rie Thea­ter & FWT sowie thea­ter wre­de+ (Olden­burg) Die Digi­ta­li­sie­rung der Arbeits­welt schrei­tet unauf­halt­sam vor­an: Men­schen wer­den durch Maschi­nen ersetzt, wer­den auf dem Arbeits­markt nicht mehr gebraucht. Was übrig bleibt, sind beschäf­ti­gungs­lo­se Arbeiter*innen ohne zu wert­schät­zen­de Auf­ga­be. Mit akkord­haf­ten, mecha­ni­schen Bewe­gun­gen und Klang­tep­pi­chen aus Sci­ence-Fic­tion-Film­se­quen­zen bil­det die Ber­li­ner Per­for­mance-Grup­pe ein aus­druck­star­kes Geflecht zur Unter­su­chung der Fra­gen, wel­che Bedeu­tung unser Kör­per in der heu­ti­gen Arbeits­welt noch hat und wie er sich wei­ter behaup­ten kann. Das Stück basiert auf der For­schungs­re­si­denz #33 Actions
Details
Novem­ber 2019
Pro­duk­ti­on
Futur3
Nov 30 2019 – Dez 08 2019

WE HAVE A DREAM

Ein thea­tra­les Traum­pro­to­koll von Futur3 Futur3 hat sich auf den Weg gemacht – in die Zone des Unbe­wuss­ten, um das Ter­ri­to­ri­um der­Träu­me abzu­schrei­ten: Ein kol­lek­ti­ves Traum­pro­to­koll aus über 200 Träu­men des Ensem­bles bil­det die Matrix für eine grenz­über­schrei­ten­de Visi­on unse­rer Zeit – jen­seits von Ver­stand, Dis­kurs und prag­ma­ti­schem Kal­kül. Wie sind unse­re Träu­me mit­ein­an­der ver­wo­ben? Wie sehen die Land­schaf­ten, durch die wir uns im Schlaf bewe­gen, bei Licht betrach­tet aus? Wo begeg­nen wir ein­an­der, wo ver­pas­sen wiruns im fan­tas­ti­schen, flüch­ti­gen, all­nächt­li­chen Ent­wurf einer Welt, wie sie sein könn­te? Aus nächs­ter Nähe ver­folgt das Publi­kum die Performer*innen auf ihrer Expe­di­ti­on zu den
Details
Pro­duk­ti­on
K. Szabó/F.A.C.E. Visu­al Per­forming Arts
Nov 07 2019 – Nov 24 2019

KAIN meets LUZI­FER

Doch ohne Ewi­ges Leben – wozu Erkennt­nis, wozu Wis­sen­schaft? Mixed-Media-Insze­nie­rung im Geis­te der Roman­tik im Span­nungs­feld der digi­ta­len Moder­ne mit Gemäl­den von C. D. Fried­rich, Musik von F. Schu­bert u.a. Text von Lord Byron (1788–1824) Der Mensch ist sterb­lich. Kann der Tod besiegt wer­den? Geführt von Luzi­fer, besucht Kain das Reich des Todes und schaut dort bis in die digi­ta­le Zukunft. Dort begeg­net er sei­ner gro­ßen Lie­be, Adah, die in der Zukunft ein Cyborg ist. Gott hat zwar den Men­schen nach sei­nem Eben­bild erschaf­fen, gemeint sei aber nicht die Unsterb­lich­keit, lehrt Luzi­fer, son­dern die Ein­sam­keit. Die Voll­endung des gött­li­chen Mas­ter­plans ist der
Details
Okto­ber 2019
Pro­duk­ti­on
Ulri­ke Jans­sen / Thea­terB­lack­Box Köln
Okt 31 2019 – Nov 17 2019

Die Mars∞Chroniken

Nomi­niert für den Köl­ner Thea­ter­preis 2019 Nach Moti­ven von Ray Brad­bu­ry Sie kamen, weil sie Angst hat­ten oder weil sie kei­ne Angst hat­ten, sie kamen, um vor etwas zu flie­hen oder etwas zu fin­den, sie kamen mit klei­nen, gro­ßen oder gar kei­nen Träu­men. Sie woll­ten Mars 8 kul­ti­vie­ren und besie­deln, sie begeg­ne­ten den Mar­sia­nern, und jedes Mal ging alles anders aus, als geplant. Could the­re be Life on Mars? Eine Geschich­te der inter­kul­tu­rel­len Clashs. „Aus Über­lie­fe­rung of the Chro­nik erlebt Sie high points von Besie­de­lung von Mars 8, live in 3D in real life – mein Dam und Herr, hoch­ver­ehrt won­der­schön Publi­kum! –
Details
Pro­duk­ti­on
SONDER:SAMMLUNG:2
Okt 23 2019 – Okt 27 2019

MINT CON­DI­TI­ON

“It is fun­ny about money. And it is fun­ny about iden­ti­ty. You are you becau­se your litt­le dog knows you, but when your public knows you and does not want to pay for you and when your public knows you and does want to pay for you, you are not the same you.” Ger­tru­de Stein Das Musik­thea­ter­stück “Mint Con­di­ti­on” setzt Ger­tru­de Steins Gedan­ken über Geld um in Ten­nis­bäl­le, geteil­te Geheim­nis­se, gebrauch­te Schall­plat­ten, musi­ka­li­sche Por­traits und mehr. Per­for­mance Artist The­re­sa Hupp (DE) und Kom­po­nist Will Saun­ders (UK) ent­de­cken die son­der­ba­re Bezie­hungs­welt zwi­schen Steins Berühmt­heit, ihrem Geld, ande­rem Geld und ihrer quee­ren Iden­ti­tät. Auf der Büh­ne
Details
Pro­duk­ti­on
Phil­ipp Birk­mann
Okt 17 2019 – Okt 20 2019

Ich glaub ich werd irre!

„Also wir, wir Rea­lis­ten, sehen das ein biss­chen anders.“ Kim wacht in einer Irren­an­stalt auf und hat kei­ne Ahnung wie sie dahin gekom­men ist. Zwi­schen nor­ma­len Ver­rück­ten und ver­rück­ten Nor­ma­len suchen wir die Ant­wort. Ein irres Macht­spiel zwi­schen Gut und Böse. Wie oft lie­gen wir falsch, wenn wir den­ken, wir wären unbe­ein­fluss­bar. Ein­mal einen Schritt wei­ter­den­ken und den dann sogar wei­ter­ge­hen. Das war das Ziel, als alles anfing. Und die Schüler*Innen haben sich dies von Anfang an zu Her­zen genom­men. So ent­stand ein Pro­jekt, in dem sich  jeder/jede der Mit­wir­ken­den wie­der­fin­den kann. Was heißt das eigent­lich, irre zu sein? Stän­di­ges Hin­ter­fra­gen und
Details
Pro­duk­ti­on
Frei­han­dels­zo­ne
Okt 09 2019 – Okt 12 2019

URBÄNG! Das Fes­ti­val für per­for­ma­ti­ve Küns­te in Köln

URBÄNG! nimmt auch im Jahr 2019 die urba­ne Gesell­schaft unter die Lupe, fragt nach ihrer Ästhe­tik, Tole­ranz und Fähig­keit, Gemein­schaf­ten zu bil­den, nach der Viel­falt und dem sub­jek­ti­ven Blick. Im Zei­chen der Begeg­nung ver­sucht URBÄNG! dem Publi­kum Betei­li­gungs­mög­lich­kei­ten anzu­bie­ten und es herauszu­fordern, sich in der Rol­le als Bürger*in ernst zu neh­men.
Details
Pro­duk­ti­on
MOUVOIR/Stephanie Thiersch
Okt 02 2019
22:0023:30

INVEN­TA­SY 3 – We sing the body electric

MOUVOIR/Stephanie Thiersch ver­an­stal­tet im Rah­men der Gast­ge­ber­schaft Tanz­pakt Stadt-Land-Bund ein 8 tägi­ges, inter­dis­zi­pli­nä­res Recher­che LAB für pro­fes­sio­nel­le Tän­ze­rIn­nen und Musi­ke­rIn­nen. In zwei 20-minü­ti­gen Impro­vi­sa­ti­ons-Showings ent­ste­hen fra­gi­le Bil­der und expe­ri­men­tel­le Klang- und Bewe­gungs­fan­ta­sien. Mit: F. Alma­kie­wicz, N. Bar­cons, A. Fer­nan­dez, M. Mari­el­le-Treho­üart, C. Revol, J. Sua­rez, C. Igle­si­as Ungo, Ensem­ble Gara­ge, Asasel­lo Quar­tett, Bri­git­ta Mun­ten­dorf, Ste­pha­nie Thiersch, Frei­han­dels­zo­ne Köln, tanz­haus nrw
Details
Pro­duk­ti­on
Okt 02 2019

19. Köl­ner Thea­ter­nacht 2019

Zur Teil­nah­me an der Thea­ter­nacht benö­ti­gen Sie ein »Star­ter­ti­cket«. Mit die­ser Ein­tritts­kar­te erwer­ben Sie einen fes­ten Platz zu einer Vor­stel­lung um 20:00 Uhr in einem bestimm­ten Thea­ter Ihrer Wahl. Alle wei­te­ren Vor­stel­lun­gen in allen Thea­tern sowie die Thea­ter­nacht- Par­tys kön­nen Sie dann mit die­sem Ticket besu­chen. Alle Infos, voll­stän­di­ges Pro­gramm, Trai­ler und vie­les mehr unter www​.thea​ter​nacht​.de
Details
Pro­duk­ti­on
Killer&Killer
Okt 02 2019
20:0021:30

Die mit den Augen atmen

Eine Figur in der Schwe­be zwi­schen vir­tu­el­ler Rea­li­tät, phy­si­scher Rea­li­tät und Tag­traum, tanzt, spielt und stößt an die Gren­zen der Rea­li­täts­ebe­nen. „Haupt­sa­che es ist rea­lis­tisch“ Stück­ent­wick­lung: Tha­lia Kil­ler, Sophie Kil­ler, Anselm Kol­ler, Vasko Dam­ja­nov Künst­le­ri­sche Lei­tung: Tha­lia Kil­ler, Sophie Kil­ler Visu­als & Büh­ne & Kos­tüm: Tha­lia Kil­ler Musik: Vasko Dam­ja­nov Dra­ma­tur­gie: Anselm Kol­ler Cho­reo­gra­fie, Text & Dar­stel­lung: Sophie Kil­ler Foto: Tha­lia Kil­ler
Details
Sep­tem­ber 2019
Pro­duk­ti­on
Spie­gel­berg
Sep 25 2019 – Sep 28 2019
20:0021:30

Raub – nach F. Schil­ler

„Es ist dein Vater! Er hat dir das Leben gege­ben, du bist sein Fleisch, sein Blut — also sei er dir hei­lig!“ (Franz Moor) „Ich habe kei­nen Vater mehr, ich habe kei­ne Lie­be mehr, und Blut und Tod soll mich ver­ges­sen leh­ren, dass mir jemals etwas teu­er war!“ (Karl Moor) Vater-Sohn-Bezie­hun­gen sind oft geprägt durch eine inne­re Zer­ris­sen­heit. Auf der einen Sei­te Sehn­sucht. Auf der ande­ren Ableh­nung. Dies prägt das Span­nungs­feld von Raub – nach F. Schil­ler. Eine Stück­ent­wick­lung, wel­che die eige­ne Hal­tung zum Vater the­ma­ti­siert. In einem Kon­flikt zwi­schen Ver­stand und Gefühl, zwi­schen Selbst­be­stim­mung und Bedürf­tig­keit. Aus­gangs­punkt bil­den die riva­li­sie­ren­den Brü­der Franz und Karl
Details
Pro­duk­ti­on
Killer&Killer
Sep 18 2019 – Sep 21 2019

Der Pro­zess

Aus­ge­zeich­net mit dem Kunst­Sa­lon Thea­ter­preis 2018 Die Logik ist zwar uner­schüt­ter­lich, aber einem Men­schen, der Leben will, wider­steht sie nicht. Stell dir vor, du wachst eines Mor­gens nichts­ah­nend auf und wirst schein­bar grund­los ver­haf­tet. Nichts wei­ter als ein böser Traum? Doch sofort beginnt die ver­zwei­fel­te Suche nach den Grün­den. So geschieht es Josef K. und alle­go­risch auch uns? – in Situa­tio­nen, in denen wir uns in Fra­ge stel­len, ver­leum­den, ver­ur­tei­len. Denn es ist eine Eigen­heit der Schuld, dass sie sich selbst nährt. In ihrer mul­ti­vi­sio­nä­ren Adap­ti­on von Franz Kaf­kas “Der Pro­zess” erzählt das jun­ge Team um das Künst­le­rin­nen­duo Killer&Killer eine Tanz-Thea­ter-Musik-Kom­po­si­ti­on an der
Details
Pro­duk­ti­on
Spie­gel­berg
Sep 12 2019 – Sep 15 2019
20:0021:30

Raub – nach F. Schil­ler

„Es ist dein Vater! Er hat dir das Leben gege­ben, du bist sein Fleisch, sein Blut — also sei er dir hei­lig!“ (Franz Moor) „Ich habe kei­nen Vater mehr, ich habe kei­ne Lie­be mehr, und Blut und Tod soll mich ver­ges­sen leh­ren, dass mir jemals etwas teu­er war!“ (Karl Moor) Vater-Sohn-Bezie­hun­gen sind oft geprägt durch eine inne­re Zer­ris­sen­heit. Auf der einen Sei­te Sehn­sucht. Auf der ande­ren Ableh­nung. Dies prägt das Span­nungs­feld von Raub – nach F. Schil­ler. Eine Stück­ent­wick­lung, wel­che die eige­ne Hal­tung zum Vater the­ma­ti­siert. In einem Kon­flikt zwi­schen Ver­stand und Gefühl, zwi­schen Selbst­be­stim­mung und Bedürf­tig­keit. Aus­gangs­punkt bil­den die riva­li­sie­ren­den Brü­der Franz und Karl
Details
August 2019
Pro­duk­ti­on
Ema­nue­le Soavi
Aug 28 2019 – Aug 29 2019

INVA­SI­ON

Ein Stück Tanz für Jac­ques Offen­bach von Ema­nue­le Soavi Im Rah­men des Jac­ques-Offen­bach-Jah­res 2019 in Koope­ra­ti­on mit Oran­ge­rie Thea­ter Offen­bach und Elek­tro­nik, zeit­ge­nös­si­scher Tanz und Mode, Ver­gan­gen­heit und Gegen­wart, Kunst und Unter­hal­tung – all das trifft in die­ser Auf­trags­pro­duk­ti­on der Köl­ner Offen­bach-Gesell­schaft auf­ein­an­der und erzeugt Rei­bung. Der Köl­ner Cho­reo­graf Ema­nue­le Soavi und sein Ensem­ble beschäf­ti­gen sich seit Jah­ren in unter­schied­li­chen For­ma­ten, vom Hotel­zim­mer bis zu den gro­ßen Büh­nen von Phil­har­mo­nie und Oper, mit der zeit­ge­nös­si­schen Umset­zung mythi­scher Stof­fe und klas­si­scher Musik­tra­di­tio­nen. Nun bit­ten sie gemein­sam mit dem Sound­künst­ler Ste­fan Boh­ne, zwei Cel­lis­tin­nen der Duis­bur­ger Phil­har­mo­ni­ker und des Gür­ze­nich Orches­ters sowie der Aus­stat­te­rin Hei­ke
Details
Juni 2019
Pro­duk­ti­on
Jun 25 2019 – Jun 26 2019

afri­co­lo­gne FES­TI­VAL 2019: Paro­le Due

Poe­tisch-musi­ka­li­scher Thea­ter­abend nach Gedich­ten von Aimé Césaire Die bur­ki­ni­sche Schau­spie­le­rin und Autorin Odi­le San­ka­ra hat aus Tex­ten des Phi­lo­so­phen und Autors der „Négritu­de“ Aimé Césaire ein leben­di­ges und humor­vol­les Thea­ter­stück erar­bei­tet. Die Text­col­la­ge ver­bin­det Musik und Clow­ne­rie mit der gro­ßen Huma­ni­tät, die den Gedich­ten Césaires zugrun­de liegt. Drei Schauspieler*innen und zwei Musi­ker brin­gen auf ver­schie­de­nen Ebe­nen und im Büh­nen­bild-Set­ting eines afri­ka­ni­schen Maquis (=Bar) Weis­hei­ten der „ein­fa­chen Men­schen“ und die des gro­ßen Phi­lo­so­phen auf wun­der­ba­re Wei­se zusam­men. Gleich­zei­tig stellt sich die Fra­ge: Was sagen uns die Tex­te der „Négritu­de“ heu­te? Inwie­fern kann dies ein pro­duk­ti­ver Bei­trag im Rah­men der Selbst­er­mäch­ti­gung afri­ka­ni­scher Gesell­schaf­ten
Details
Pro­duk­ti­on
Futur3
Jun 19 2019 – Jun 23 2019

SHIT ISLAND – ein post­ko­lo­nia­ler Süd­see­traum

Gewin­ner des Kurt-Hacken­berg-Prei­ses für poli­ti­sches Thea­ter 2018! Der kleins­te Natio­nal­staat der Welt heißt Nau­ru: Eine win­zi­ge Süd­see-Insel, deren Ober­flä­che bis vor weni­gen Jahr­zehn­ten meter­dick mit Phos­phat bedeckt war. Die­ser wert­vol­le, aus Vogel­kot ent­stan­de­ne Roh­stoff mach­te die Insel zum Spiel­ball kolo­nia­ler Mäch­te und ver­schaff­te den Nau­ra­nern spä­ter unvor­stell­ba­ren Reichtum.Wie im Zeit­raf­fer hat die Insel eine Ach­ter­bahn­fahrt durch den west­li­chen Kapi­ta­lis­mus durch­lau­fen: Von einer indi­ge­nen Stam­mes­struk­tur wur­de sie zum deut­schen Kolo­ni­al­ge­biet und schließ­lich die Repu­blik mit dem zweit­höchs­ten Pro-Kopf-Ein­kom­men der Welt.Heute ist das Phos­phat abge­baut, die Insel unfrucht­bar, ver­wüs­tet und ver­schul­det, die Bevöl­ke­rung über­ge­wich­tig und krank. Off­shoreban­king und ein aus­tra­li­sches Flücht­lings­camp soll­ten den
Details
Mai 2019
Pro­duk­ti­on
c.t.201
Mai 30 2019 – Jun 16 2019

Frei//Sein

Abso­lu­te Frei­heit – ist das erstre­bens­wert? Wo wird unse­re per­sön­li­che Frei­heit ein­ge­schränkt: durch Geset­ze, durch die Frei­heit unse­rer Mit­men­schen, durch man­geln­de Mit­tel oder durch unse­ren sozia­len Back­ground? Wo und wie schrän­ken wir die Frei­heit ande­rer ein? Und gehört die­se Ein­schrän­kung zu einem sozia­len Mit­ein­an­der nun mal dazu? Drei Spieler*innen unter­su­chen ihre Frei­heits­de­fi­ni­tio­nen. In klei­ner und grö­ßer wer­den­den Räu­men wer­den sie zu Spiel­fi­gu­ren, die von den Zuschauer*innen gesteu­ert ihren Ein­fluss­be­reich ver­grö­ßern oder ver­klei­nern. Ein Spiel um Macht und Frei­heit ent­fal­tet sich, in dem das Publi­kum immer wie­der neu ent­schei­det, ob die Hand­lun­gen auf und vor der Büh­ne Frei­heit ein­schrän­ken oder neue Räu­me
Details
Pro­duk­ti­on
tt-Thea­ter­pro­duk­ti­on
Mai 22 2019 – Jun 25 2019

Die Ham­let­ma­schi­ne (von Hei­ner Mül­ler)

Der nur neun Sei­ten umfas­sen­de Text ent­stand 1977 im Zusam­men­hang mit der Über­set­zungs­ar­beit an Shake­speares Ham­let und gilt als das “schwär­zes­te Stück” Mül­lers. Es gibt weder Cha­rak­te­re noch Hand­lung, viel­mehr sind fünf höchst unter­schied­li­che Pro­sa­frag­men­te anein­an­der­ge­reiht. Die Ham­let­ma­schi­ne will auf eine roman­tisch-iro­ni­sche Wei­se das Recht auf uto­pi­sche Hoff­nung ret­ten, indem der Text die Unmög­lich­keit von Hoff­nung gestal­tet. Im Büh­nen­raum tref­fen Lara Piet­jou (zuletzt bei Hof­mann & Lind­holm und Ana­log Thea­ter zu sehen) und Tomas­so Tes­si­to­ri (aus­ge­zeich­ne­te Pro­duk­tio­nen u.a mit Futur3, Arthea­ter, c.t.201, Thea­ter Mara­bu Bonn) auf Bleiskulp­tu­ren von Chris­ti­an Kein­star (Ein­zel­aus­stel­lung 2017 Lehm­bruck Muse­um Duisburg).Spielerisch befra­gen sie die Kraft des Wor­tes
Details
März 2019
Pro­duk­ti­on
Tim Mro­sek
Mrz 28 2019 – Mrz 31 2019

STURM (nach Wil­liam Shake­speare)

Nomi­niert für den Köl­ner Thea­ter­preis 2019 Pro­spe­ro hat sei­ne Macht als Her­zog von Mai­land durch eine Intri­ge an sei­nen Bru­der Anto­nio ver­lo­ren. Dank sei­ner Zau­ber­kraft ist er nun Allein­herr­scher einer klei­nen Insel und gebie­tet gera­de­zu skru­pel­los über deren Urein­woh­ner Cali­ban und sogar sei­ne Toch­ter Miran­da. Und dann beschwört er auch noch einen Sturm her­auf, der sei­nen Wider­sa­cher Anto­nio und sei­ne Gefolgs­leu­te ans Ufer der Insel spült.Prospero hat die Macht, und er ist nicht gewillt, sie auf­zu­ge­ben. Auch wenn er alles unter dem Denk­man­tel des All­ge­mein­wohls tut. Doch auch die ande­ren Figu­ren im Sturm haben alle ihre eige­ne Agen­da und sind gleich­zei­tig
Details
Pro­duk­ti­on
K. Szabó/F.A.C.E. Visu­al Per­forming Arts
Mrz 21 2019 – Mrz 23 2019

BORDERS.BIRDS

Tanz­thea­ter – Pro­jec­tion-Art Clash der Gehir­ne Der Köl­ner Grenz­gän­ger Kris­tóf Szabó insze­niert Gen­re über­grei­fend und wur­de für den Köl­ner Tanz- wie für den Köl­ner Thea­ter­preis nomi­niert. Mit BORDERS.BIRDS ist das K. Szabó / F.A.C.E. Visu­al Per­forming Arts Ensem­ble den bio­lo­gi­schen Grund­la­gen mensch­li­cher Exis­tenz auf der Spur. Ter­ri­to­ri­en mar­kie­ren wir über­all. Sie ent­sprie­ßen den Wei­ten des Hirns; Vom Tel­ler­rand bis zum Staat, vom Kos­mos bis zum Reich Got­tes und gefal­le­ner Engel. Adrián Cas­tel­ló und Erik Con­stan­tin tan­zen, als wären sie wie mythi­sche wei­ße Vögel im Zere­brum unter­wegs: auf­be­geh­rend, sub­ver­siv, grenz­über­schrei­tend – und der Raum pul­siert mit. Die gra­phi­schen Pro­jek­tio­nen Ivó Kovács´ an den 3 Wän­den sind wie
Details
Febru­ar 2019
Pro­duk­ti­on
sub­bot­nik
Feb 20 2019 – Feb 24 2019

Die wei­ße Insel

1896. Der Nord­pol ist einer der letz­ten blin­den Fle­cke auf der Welt­kar­te, eines der letz­ten Zie­le, um Ruhm für sich und sein Land zu erwer­ben.
 Zu Fuß, im Hun­de­schlit­ten oder auf Schif­fen bre­chen zahl­rei­che Expe­di­tio­nen zu hel­den­haf­ten Polar­fahr­ten auf und schei­tern an der uner­träg­li­chen Käl­te und den kräf­te­zeh­ren­den, wochen­lan­gen Mär­schen durch das ewi­ge Eis.Der Inge­nieur Andrée aus Schwe­den hat die Idee, den Stra­pa­zen aus dem Weg zu gehen und sich die teu­re Tro­phäe inner­halb von weni­gen Tagen auf dem Luft­weg in einem Gas­bal­lon zu sichern. König und Volk unter­stüt­zen ihn, eine Wel­le der natio­na­len Begeis­te­rung trägt ihn nach Spitz­ber­gen. Umso
Details
Pro­duk­ti­on
FRIN­GE Ensem­ble, Bonn
Feb 14 2019 – Feb 16 2019

ANZIE­HUNGS­KRÄF­TE (von Mir­za Metin)

Ein roter Tep­pich, eine fast lee­re Büh­ne, eine fahr­ba­re Wand, die „mit Zeich­nun­gen von Gesich­tern, Häu­sern, Pis­to­len oder Autos aus den kol­lek­ti­ven Gedächt­nis­kam­mern bestückt ist“ (choices), und zwei Schau­spie­ler, die uns Kraft der Spra­che hin­ein­zie­hen in das Leben der Prot­ago­nis­ten – ANZIE­HUNGS­KRÄF­TE setzt auf die Ima­gi­na­ti­ons­kraft und den Sog einer pur wie raf­fi­nert erzähl­ten, sehr berüh­ren­den Geschich­te: 4.000 km von­ein­an­der ent­fernt machen sich Şêrîn und Fer­had ohne ein­an­der zu ken­nen am sel­ben Tag auf eine wei­te Rei­se: Sie, um dahin zurück­zu­keh­ren, wo sie gebo­ren ist, er, um dort Krieg und Zer­stö­rung hin­ter sich zu las­sen. In Istan­bul kreu­zen sich ihre
Details
Pro­duk­ti­on
SONDER:SAMMLUNG:1
Feb 07 2019 – Feb 10 2019

Why Rab­bit. Why?

THE RAB­BIT AND THE VOID pre­ten­ding in Con­cert! With favou­rite hits inclu­ding Com­mon Sen­se and Only One. You won’t get what you want. Say hi to the band. Lis­ten to their lyrics. Dance. Be inspi­red. Touch a band mem­ber. Sway on the spot in the blin­ding light. Absorb the rhythm. Jump. Get lost in the moment. Clo­se the gap bet­ween you and the band. Pro­po­se to at least one of the band mem­bers. Cheer for encore. Hear them out then say good­bye. Ein unge­still­tes Bedürf­nis, ein leicht ver­setz­ter Fokus, ein Trotz­dem und ein Jetzt Erst Recht, kein Ein­fach So. Eine exak­te Insze­nie­rung
Details
Okto­ber 2018
Pro­duk­ti­on
MOUVOIR/Stephanie Thiersch
Okt 30 2018 – Okt 31 2018

BRUIXA

Nomi­niert für den Köl­ner Tanz­thea­ter­preis 2018! Tanz­so­lo (2018) Gemein­sam mit ihrer lang­jäh­ri­gen Weg­ge­fähr­tin Vivia­na Esca­lé unter­sucht die Cho­reo­gra­fin Ste­pha­nie Thiersch mög­li­che und bekann­te For­men weib­li­cher Selbst­in­sze­nie­rung. Damit knüpft sie an ihre Soli zu Frau­en­fi­gu­ren „Under Green Ground“ von 2005 und „Beau­ti­ful me“ von 2007 an. „Bruixa“ zeigt das per­sön­li­che Por­trait einer Tän­ze­rin am Ende ihrer Büh­nen­kar­rie­re. Das Publi­kum ist Teil einer impro­vi­siert wir­ken­den Ver­suchs­an­ord­nung, in der sich Esca­lé stän­dig neu erfin­det. Erst geschlechts­los zwi­schen Tier und Pflan­ze chan­gie­rend, geht sie im nächs­ten Moment fast voll­stän­dig im roman­ti­sier­ten Mäd­chen­traum auf. Ihr Kör­per wird durch den humor­vol­len Ein­satz unter­schied­li­cher Mate­ria­li­en zum Instru­ment zwi­schen Wider­stand
Details
Pro­duk­ti­on
K. Szabó/F.A.C.E. Visu­al Per­forming Arts
Okt 17 2018 – Okt 20 2018

Gehir­ne (nach Gott­fried Benn)

Schau­spiel | Thea­ter­Tanz | Pro­jec­tion-Art | – ein Abend über den Trans­hu­ma­nis­mus und die Ver­mes­sung der Welt mit Sze­nen von F.A.C.E. und aus Gott­fried Benn: Der Ver­mes­sungs­di­ri­gent (1916) sowie Zita­ten aus Goe­thes FAUST Die Schöp­fung stirbt – Nach einem Expe­ri­ment am Gehirn schließt Frau­en­arzt und Mör­der Dr. Pamee­len sein Bewusst­sein an einen Ava­tar an, um in einem per­fek­ten Kör­per ewig zu leben – und ver­fällt zuneh­mend des­sen Fas­zi­na­ti­on. PAMEE­LEN – In der vir­tu­el­len Rea­li­tät wird er von der Com­mu­ni­ty der Gehir­ne zur Exzel­lenz gekürt – zum Homo Deus – Herr­scher der Wel­ten. Gott, Luci­fer, der alte Pamee­len und M, Pamee­lens gro­ße Lie­be, kämp­fen
Details
März 2018
Pro­duk­ti­on
CocoonDance
Mrz 13 2018 – Mrz 14 2018

VIS MOTRIX

Die Kör­per wir­ken extrem ange­spannt, so, als ob sie sich dem immer wie­der anfall­ar­tig auf­tre­ten­den, von unsicht­ba­rer elek­tri­scher Ener­gie aus­ge­lös­ten Glie­der­zu­cken ent­ge­gen­stem­men woll­ten. Noch aber hal­ten Ober­kör­per und Hüf­ten, wie durch Klam­mern und Schar­nie­re mit­ein­an­der ver­bun­den, die hybri­den Wesen am Boden, begin­nen die Ver­kopp­lun­gen aus Orga­nis­mus und Maschi­ne die Ener­gie­strö­me immer bes­ser zu beherr­schen, trei­ben jetzt raum­grei­fend immer wie­der unter­schied­li­che For­ma­tio­nen aus, die uns an Struk­tu­ren in Flo­ra und Fau­na, an Stam­mes­tän­ze und Riten erin­nern und eine hyp­no­ti­sche Fas­zi­na­ti­on aus­üben, der man sich nicht ent­zie­hen kann. Die Zuschau­er sind in VIS MOTRIX über den Raum, die krei­sen­den Lich­ter, die elek­tri­sie­ren­den Rhyth­men
Details
Kei­ne Ver­an­stal­tung gefun­den
Wei­te­re anzei­gen