Archiv

Mai 2022
Pro­duk­ti­on
SONDER:SAMMLUNG:3
Mai 12 2022 – Mai 15 2022

to tho­se who wait

Tanz­thea­tra­le Insze­nie­rung der lan­gen Wei­le Leicht ange­staub­te Per­for­me­rin­nen. Müde Gegen­stän­de. Was­ser­bal­lett auf Stüh­len. Eine Stim­me aus dem Off. Und wenn man es nicht erwar­tet, haut eine Allein­un­ter­hal­te­rin in die Tas­ten. WAR­TEN. Das The­ma ist zeit­los und vol­ler Facet­ten. Die Pan­de­mie hat uns allen ein sehr aktu­el­les Gefühl des War­tens beschert – ein Dazwi­schen für alle. Was tun? Aus­har­ren? Aktiv wer­den? Eigent­lich macht der Mensch des 21. Jahr­hun­derts kei­ne Pau­se und schon gar nicht nichts. Wir haben wenig Zeit und noch weni­ger Sinn dafür, sie unpro­duk­tiv zu ver­brin­gen. War­ten emp­fin­den wir als Last. Dem stellt TO THO­SE WHO WAIT den Antrag ent­ge­gen, Zeit als ein
Details anzei­gen
Pro­duk­ti­on
c.t.201
Mai 04 2022 – Mai 07 2022

ZEIT FÜR ENT­SCHEI­DUNG

Ein Mono­log der Ver­zweif­lung über Euro­pa­Fe­bru­ar 2022. Ein Schau­spie­ler plant ein Stück über die euro­päi­sche Idee. Wie leben wir in Euro­pa? Was ver­bin­det, was trennt uns? Dann: Putin über­fällt die Ukrai­ne. Und plötz­lich scheint alles banal, unwich­tig, unwirk­lich. Es ent­steht ein Mono­log über unse­re Hilf­lo­sig­keit, die Unfä­hig­keit, Zusam­men­hän­ge her­zu­stel­len, die Ver­zweif­lung über die Macht­lo­sig­keit gegen­über einem ruch­lo­sen Dik­ta­tor, die Angst vor einem Krieg auf dem euro­päi­schen Kon­ti­nent und die Scham dar­über, dass uns Krie­ge, die seit Jah­ren wei­ter weg statt­fin­den, kaum oder nur tem­po­rär berühren.Gareth Charles spielt einen Schau­spie­ler. Die­ser erzählt von sei­nem euro­päi­schen Traum, sei­ner Idee eines fried­li­chen und
Details anzei­gen
April 2022
Pro­duk­ti­on
Tim Mro­sek
Apr 28 2022 – Mai 01 2022

ZÄH­MUNG

AUS­WÄRTS­SPIE­LE STU­DIO­BÜH­NE KÖLN nach Wil­liam Shake­speare Auch wenn Der Wider­spens­ti­gen Zäh­mung nicht zu Shake­speares soge­nann­ten „pro­blem plays“ gezählt wird, so ist es für heu­ti­ge Zuschauer*innen alle­mal „pro­ble­ma­tisch“. Zeigt es doch, wie Katha­ri­na, die nicht den gän­gi­gen, patri­ar­chal gepräg­ten Rol­len­bil­dern ent­spricht, von ihrem Bräu­ti­gam Petruc­cio zunächst regel­recht gekauft und dann durch Fol­ter dazu gebracht wird, ihm gehor­sam zu sein. Die „Erlö­sung“ fin­det sie also nur in der Unter­ord­nung unter den Mann. So sim­pel wie schreck­lich. ZÄH­MUNG ist nach TITUS (Nomi­niert für den Köl­ner Thea­ter­preis 2017) und STURM (Aus­ge­zeich­net mit dem Köl­ner Thea­ter­preis 2019) der drit­te Teil der Shake­speare-Tri­lo­gie von Tim Mro­sek, die sich mit
Details anzei­gen
Pro­duk­ti­on
sub­bot­nik
Apr 07 2022 – Apr 11 2022

Zuhau­se

Wir alle leb­ten mal in einer ande­ren Zeit. Alles war neu, erschien und ver­wan­del­te sich unab­läs­sig. Men­schen waren nicht unbe­dingt nur Men­schen – auch Tie­re waren nicht unbe­dingt nur Tie­re. Sie konn­ten etwas sein und gleich­zei­tig auch etwas ande­res. Alle Wesen, sicht­ba­re oder unsicht­ba­re, grau­si­ge Schat­ten, Lich­ter, Undin­ge, Papp­kar­tons oder Blei­stift­skiz­zen an der Wand, bade­ten im sel­ben Fluss der Ver­wand­lung. Ein Kin­der­spiel sub­bot­nik tau­chen in das wand­lungs­rei­che Uni­ver­sum der Kind­heit ab. Wäh­rend ihr letz­tes Stück „Denn jeder sucht ein All zu sein“ sich mit dem Lebens­abend, mit Abschied und Trau­er beschäf­tig­te, wid­men sie sich jetzt dem Anfang des Lebens. Die Fra­ge
Details anzei­gen
März 2022
Pro­duk­ti­on
tt-Thea­ter­pro­duk­ti­on
Mrz 31 2022 – Apr 02 2022

Nichts

Der Schul­ver­wei­ge­rer Pierre Anton sitzt in einem Pflau­men­baum und lie­fert Ansich­ten über die völ­li­ge Sinn­lo­sig­keit der mensch­li­chen Exis­tenz. Ihm ste­hen Agnes und ihre Mitschüler*innen gegen­über, die nicht wahr­ha­ben wol­len, dass nichts im Leben eine Bedeu­tung haben soll. Nicht die ers­te Lie­be. Nicht das Ler­nen in der Schu­le. Nicht das Eltern­haus, der Glau­be an Gott oder das eige­ne Land. „Eins wer­den wol­len mit dem Nichts“. Soll das die Ant­wort sein? Die Jugend­li­chen haben sich vor­ge­nom­men, Pierre Anton zu wider­le­gen und einen Berg aus Bedeu­tung ange­häuft, was eine Spi­ra­le aus Angst, Ohn­macht, Wut und Hass in Gang setzt und letzt­end­lich in die Kata­stro­phe führt. Unser
Details anzei­gen
Pro­duk­ti­on
ANA­LOG­THEA­TER
Mrz 23 2022 – Mrz 27 2022

CAM­PING PARAÍ­SO** – Über das (Ster­ben) Leben

AUS­WÄRTS­SPIE­LE STU­DIO­BÜH­NE KÖLN „Am 30. Mai ist der Welt­un­ter­gang“ – in den fünf­zi­ger Jah­ren war das der Titel eines Num­mer-eins-Hits. Für den Esse­ner Come­dy­au­tor Dirk Roß war am 30. Mai 2020 tat­säch­lich Welt­un­ter­gang. Zumin­dest fast: Damals war er auf dem Motor­rol­ler unter­wegs, ein SUV nahm ihm die Vor­fahrt. Es folg­ten Wochen und Mona­te im Koma, Kampf um Leben und Tod. ANA­LOG beglei­tet Dirk Roß durch den Par­cours sei­nes Über­le­bens­kamp­fes, spürt dem Pro­zess des Schwe­bens zwi­schen Leben und Tod und dem Ver­har­ren in Zwi­schen­wel­ten nach. Das Ensem­ble hat aus den, in Inter­views ent­stan­de­nen, Tex­ten sze­ni­sche, cho­reo­gra­phi­sche und musi­ka­li­sche Unru­he- und Zwi­schen­welt-Arran­ge­ments ent­wor­fen und
Details anzei­gen
Pro­duk­ti­on
K. Szabó/F.A.C.E. Visu­al Per­forming Arts
Mrz 05 2022 – Mrz 13 2022

GAIA.MEERESLUST

Tanz­per­for­mance | Digi­ta­le Klang- und Bild-Land­schaf­ten | Bonda­ge „Das freie Meer befreit den Geist.“ (J.W.v.Goethe). Ent­lang des Ufers zu spa­zie­ren, heißt die Gewalt der Natur zu spü­ren, zu fürch­ten, sich ihrem Sog hin­zu­ge­ben. Was­ser­trop­fen – sie explo­die­ren im Licht. Getanz­te Ritua­le: Gefes­selt Hor­chend Ent­fes­selt = Video+Bondage, Klang+Tanz. Eine Über­schrei­tung. Live mit Ivó Kovács (digi­ta­le Video-Kunst), Karo­li­na Tóth (Tanz), Anni­ka Hof­ge­sang (Tanz), Boshi Nawa (Bonda­ge & Per­for­mance). Zu Hören: Kom­po­si­tio­nen und elek­tro­ni­sche Klang-Land­schaf­ten aus dem Pro­gramm des por­tu­gie­si­schen Elec­tro­nic-Labels Cró­ni­ca. Wir pro­ji­zie­ren an alle Wän­de und den Boden des Thea­ter­saals, erzeu­gen damit eine Box, eine digi­tal erwei­ter­te Rea­li­tät. Inter­na­tio­na­le Zusam­men­ar­beit:  F.A.C.E. Ensem­ble  – Kon­zept, Cho­reo­gra­fie, Regie:
Details anzei­gen
Febru­ar 2022
Pro­duk­ti­on
wehr51
Feb 17 2022 – Feb 20 2022

VIR­TU­AL BRAIN

In Koope­ra­ti­on mit dem Oran­ge­rie Thea­ter VIR­TU­AL BRAIN – Die Über­win­dung des Todes – ein instal­la­ti­ver Abge­sang. “Die rund ein­stün­di­ge Auf­füh­rung in der Oran­ge­rie ist eine binä­re Orgie jen­seits des Ver­stands, deren Fas­zi­na­ti­on man sich kaum zu ent­zie­hen ver­mag, wenn­gleich sie Ris­se im Fun­da­ment des Gleich­ge­wichts ver­ur­sacht. Die Tex­te aus der Feder von Char­lot­te Fech­ner und Götz Lei­ne­we­ber fokus­sie­ren das Sujet von kör­per­li­cher und geis­ti­ger Opti­mie­rung, der Schaf­fung eines effek­ti­ven, doch stets mor­bi­den Ersatz­teil­la­gers, bestehend aus Glied­ma­ßen, Orga­nen, sowie Ein­sen und Nul­len. Im 360-Grad-Dau­er­be­schuss der ana­lo­gen wie digi­ta­len Codes, Bot­scha­fen und Fra­ge­stel­lun­gen vor, neben, über und hin­ter den Köp­fen des Publi­kums ver­lie­ren
Details anzei­gen
Pro­duk­ti­on
FRIN­GE Ensem­ble, Bonn
Feb 11 2022 – Feb 12 2022

NACHT­FAHRT, EIN TAXI BLUES

In Koope­ra­ti­on mit dem Oran­ge­rie Thea­ter Köln. „Bon­ner Stra­ße, kurz nach Mit­ter­nacht. Auf dem Geh­steig steht ein nack­ter Mann umge­ben von Schau­lus­ti­gen. Aus dem drit­ten Stock reg­nen Kla­mot­ten auf ihn her­ab. Ab und zu auch ande­re Gegen­stän­de, beglei­tet von der Wut einer Frau oben im Fens­ter und dem Lachen der Men­ge. Im Vor­bei­fah­ren wirkt es wie ein Thea­ter­stück!“ Die­se Zei­len stam­men aus dem Buch „Nacht­fahrt – ein Taxi Blues“ des Foto­gra­fen und Künst­lers Josef Šnobl. 1979 kam er aus Prag nach Deutsch­land, stu­dier­te in Köln Foto­gra­fie und finan­zier­te sein Leben dort über­wie­gend als Nacht­ta­xi­fah­rer. Ein Vier­tel Jahr­hun­dert lang. Sei­ne Kame­ra, eine Olym­pus
Details anzei­gen
Pro­duk­ti­on
FRIN­GE Ensem­ble, Bonn
Feb 09 2022 – Feb 10 2022

Stür­men

In Koope­ra­ti­on mit dem Oran­ge­rie Thea­ter Wir leben in stür­mi­schen Zei­ten. Nicht nur wegen eines Virus. Es tosen Pro­test­stür­me, es stür­men die Jun­gen, viel­leicht die all­mäch­ti­gen Göt­ter, es wir­belt die Natur, es droht die Ruhe vor dem Sturm und es trügt jene im Auge des Orkans.    Fünf Performer*innen und vier Blech­Blas­Mu­si­ker brin­gen die Luft in Bewe­gung und fra­gen: Was ist es, das uns selbst zum Stür­men bringt? Womit ist der eige­ne Sturm ver­gleich­bar oder wohin führt der ande­rer? Sie stel­len sich in den Sturm, ver­su­chen ihm zu trot­zen, erzäh­len von der Lust und Zer­stö­rung, Kraft und Erschöp­fung, dem Cha­os und der
Details anzei­gen
Pro­duk­ti­on
A.TONAL.THEATER
Feb 03 2022 – Feb 06 2022

TWINS – ICH UND ICH

Eine Musik­per­for­mance mit Paz & Pía Miran­da TWINS – ICH UND ICH mit den chi­le­ni­schen Zwil­lings­schwes­tern Pía (Posau­nis­tin) und Paz (Sän­ge­rin & Quer­flö­tis­tin) Miran­da, beschäf­tigt sich mit Wohl und Wehe ein­ei­iger Zwil­lin­ge. Es ist eine per­for­ma­ti­ve Aus­ein­an­der­set­zung mit Fra­gen der Iden­ti­tät vor dem fas­zi­nie­ren­den und geheim­nis­vol­len Hin­ter­grund der dop­pel­ten Anwe­sen­heit: Wer ist wer? Wo sind sie nur sie selbst? Wo ver­schwim­men Iden­ti­täts­gren­zen? Wie lässt sich ange­sichts der dop­pel­ten Anwe­sen­heit die Ein­ma­lig­keit des Ein­zel­nen – die eige­ne Iden­ti­tät – behaup­ten? Ein auf dem span­nen­den gemein­sa­men bio­gra­fi­schen Hin­ter­grund auf­ge­bau­tes Ent­deck- & Ver­deck­spiel mit dem eige­nen Spie­gel­bild beginnt. Eine Pro­duk­ti­on von A.TONAL.THEATER (Köln) in Koope­ra­ti­on mit Frei­han­dels­zo­ne
Details anzei­gen
Janu­ar 2022
Pro­duk­ti­on
Futur3
Jan 22 2022 – Jan 30 2022

The One Next Door

In Koope­ra­ti­on mit dem Oran­ge­rie Thea­ter Ein thea­tra­les Game Noir Leg dei­nen Kopf an mei­ne Schul­te­rEs ist schön ihn da zu spü­renUnd wir spie­len Bon­nie und Cly­de­Komm wir Bom­ben uns durchs LebenUnd öff­nen jede Tür(Die Toten Hosen, 1996) Luz und Tamer leben Tür an Tür und als sie sich begeg­nen, nimmt eine mör­de­ri­sche Geschich­te ihren Lauf. Tamer will Zei­chen set­zen und auch Luz hat Plä­ne. Dass sie sich ver­lie­ben, war nicht beab­sich­tigt. Zusam­men stel­len sie sich dem Rest der Welt ent­ge­gen: Kalt­blü­tig und skru­pel­los schre­cken sie vor kei­ner Gewalt­tat zurück. Wer­den die Bei­den von der Poli­zei gestoppt, ehe die Lage eska­liert? Oder kön­nen
Details anzei­gen
Kei­ne Ver­an­stal­tung gefun­den!
Mehr laden