Archiv

Juni 2022
Pro­duk­ti­on
Linos Pia­no Trio
Jun 24 2022 – Jun 26 2022

Linos Fes­ti­val 2022

Das Linos Fes­ti­val fin­det zum drit­ten Mal im Oran­ge­rie Thea­ter Köln statt. Die Ver­an­stal­ter: das Linos Pia­no Trio, bekannt für sei­ne inno­va­ti­ve und abwechs­lungs­rei­che Pro­gram­ma­tik und das 2021 bei der Deut­schen Schall­plat­ten­kri­tik die Kate­go­rie Kam­mer­mu­sik gewon­nen hat. Die­ses Jahr lau­tet das Mot­to des Fes­ti­vals Zeit. In jedem der drei Abend­kon­zer­te wird eine unter­schied­li­che Facet­te der Zeit dar­ge­stellt: das Ver­hält­nis zwi­schen Ver­gan­gen­heit und Zukunft (Time Machi­ne); wie Musik in Kri­sen­zei­ten hei­len kann (Ende der Zeit) und Nost­al­gie (Erin­ne­rung). An den zwei Fami­li­en­kon­zer­ten dür­fen die klei­nen Musik­fans Kölns an einer musi­ka­li­schen Zeit­rei­se teil­neh­men, die sie von Hil­de­gard von Bin­gen bis Mes­sia­en führt. Zeit Die
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Pro­duk­ti­on
Thea­ter­aka­de­mie Köln (TAK)
Jun 16 2022 – Jun 19 2022

Das Prin­zip Pip­pi oder das laten­te Mani­fest

Eine Über­schrei­bung nach Moti­ven von Pip­pi Lang­strumpf von Astrid Lind­gren   Nichts ist bestän­dig, alles ist flu­ide, brü­chig, latent. Die Men­schen sind gefan­gen zwi­schen Norm­er­fül­lung und der Auf­lö­sung alt­be­kann­ter Wer­te und Sicher­hei­ten. Als Topist:innen ver­su­chen wir das zu gestal­ten, was ist, der Welt, der Gesell­schaft, dem per­sön­li­chen Leben einen Sinn zu geben und Ver­än­de­rung her­bei­zu­füh­ren. In einem auf­rei­ben­den Kampf ver­sucht eine Grup­pe jun­ger Men­schen sich und ihre Umwelt ein­zu­ord­nen, kämp­fen, rin­gen, fei­ern und flu­chen gegen Nor­men und gesell­schaft­li­che Miss­stän­de und wer­den­doch immer wie­der auf sich und ihre eige­nen per­sön­li­chen Wun­den und Geschich­ten zurück­ge­wor­fen. Dabei ver­sucht jede:r, mit der Welt zurecht­zu­kom­men, will
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Pro­duk­ti­on
SDLW – Ste­fa­no­vich-Dell-Lil­lin­ger-Wes­ter­gaard
Jun 12 2022

SDLW – Ste­­fa­­no­­vich-Dell-Lil­­lin­­ger-Wes­­ter­­gaard

Was pas­siert, wenn eine auf zeit­ge­nös­si­sche Musik spe­zia­li­sier­te Pia­nis­tin auf drei Avant­gar­de­mu­si­ker trifft und sie gemein­sam in Echt­zeit kom­po­nie­ren? Wenn moder­ne Kla­vier­stü­cke zusam­men mit einem Trio aus Vibra­phon, Schlag­zeug und Kon­tra­bass hoch­vir­tu­os wei­ter­ge­dacht und gespielt wer­den? Die­ses Expe­ri­ment wagen Tama­ra Ste­fa­no­vich (Kla­vier) und das Trio von Chris­to­pher Dell (Vibra­phon), Chris­ti­an Lil­lin­ger (Schlag­zeug) und Jonas Wes­ter­gaard (Kon­tra­bass) – in einer beson­de­ren Kon­stel­la­ti­on von Instru­men­ten, die für sich genom­men schon an typi­sche Ensem­ble-Beset­zun­gen der zeit­ge­nös­si­schen Musik erin­nert. Die vier bege­ben sich auf die Suche nach neu­er Musik. Ein­gangs von Tama­ra Ste­fa­no­vich gespiel­te Moti­ve geben ers­te Impul­se, die das Trio auf­nimmt und wei­ter­ver­ar­bei­tet. Das
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Pro­duk­ti­on
Killer&Killer
Jun 09 2022 – Jun 11 2022

LATE NIGHT WHO

Late at Night.. wäh­rend es für Frau­en siche­rer scheint zu Hau­se zu blei­ben, unter­hal­ten cha­ris­ma­ti­sche Medi­en­män­ner die Gesell­schaft. Sou­ve­rän und erha­ben sit­zen sie hin­ter ihren Schreib­ti­schen und machen sich über die Welt lus­tig. In Late Night Who wird das Come­dy­for­mat „Late Night Show“ zum Echo einer patri­ar­cha­len Gesell­schaft. Es ent­steht eine gro­tes­ke Gale­rie männ­li­cher Selbst­dar­stel­lung und ver­letz­ter Egos. Ein Mani­fest der humo­ris­ti­schen Eman­zi­pa­ti­on.  Ein weib­li­cher Blick auf Humor und Macht­struk­tu­ren.  Die Per­for­me­rin­nen brin­gen Facet­ten des Lachens mit Kör­per und Stim­me vir­tu­os zum Aus​druck​.Im Lachen offen­bart sich dem Men­schen sei­ne eige­ne Uner­gründ­lich­keit. Lässt er sich dar­auf ein, zeigt er ein Ver­ständ­nis des Unver­steh­ba­ren, sei­ne
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Mai 2022
Pro­duk­ti­on
Pro­du­cing Sibyl­le
Mai 24 2022 – Mai 25 2022

VAGA­BUN­DEN

Dar­um geht‘sVAGABUNDEN erzählt die Geschich­te von Außenseiter:innen, die sich nicht so recht in die Gesell­schaft ein­glie­dern las­sen wol­len. Sie sind zu alt, zu lang­sam, zu laut, zu auf­fal­lend. Sie könn­ten sich in eine Ecke legen und belang­los auf das Ende war­ten. Sie könn­ten sich ohne Wider­stand ihrem Schick­sal hin­ge­ben. Doch sie bre­chen auf – ohne genau zu wis­sen, wo es hin­ge­hen soll. Nur aus der Gewiss­heit her­aus, dass die Lebens­ge­schich­te noch ein­mal umge­schrie­ben wer­den kann, denn auf­ge­ben kommt für sie nicht in Fra­ge. Dar­um musst du rein­Das Ensem­ble von Drug­land Thea­ter begibt sich unter der künst­le­ri­schen Lei­tung von Pro­du­cing Sibyl­le auf
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Pro­duk­ti­on
Diphthong
Mai 19 2022 – Mai 22 2022

KAS­PAR from abroad

Bau­klöt­ze. Gesichts­lo­se Mün­der und Augen. Wor­te und Sät­ze. Kas­par ist ein Frem­der unter uns. Ein Lebe­we­sen, das durch Spra­che erzo­gen und gleich­sam gefol­tert wird. Gleich­zei­tig ist Kas­par ein Schau­spie­ler mit Akzent. Passt er in unse­rem Thea­ter­sys­tem? Wird er vom Publi­kum akzep­tiert? Die Insze­nie­rung mar­kiert neben der Bedeu­tung von Spra­che als Medi­um der Selbst­ver­ge­wis­se­rung expli­zit auch die Bedeu­tung der Beherr­schung von Spra­che, näm­lich als Kri­te­ri­um der Beur­tei­lung durch Ande­re Pro­duk­ti­on: Diphthong Regie und Schau­spiel: Nikos Kon­stan­ta­kis / Pro­duk­ti­ons­lei­tung und Video­art: Ste­pha­nie Fel­ber / Co-Regie: Andrea Blei­kamp / Dra­ma­tur­gie: Marei­ke Thei­le / Licht­de­sign und tech­ni­scher Lei­ter: Dani­el Swo­bo­da Büh­nen­bild und Kos­tüm: Eleo­no­ra Pedret­ti /
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Pro­duk­ti­on
SONDER:SAMMLUNG:3
Mai 12 2022 – Mai 15 2022

to tho­se who wait

Tanz­thea­tra­le Insze­nie­rung der lan­gen Wei­le Leicht ange­staub­te Per­for­me­rin­nen. Müde Gegen­stän­de. Was­ser­bal­lett auf Stüh­len. Eine Stim­me aus dem Off. Und wenn man es nicht erwar­tet, haut eine Allein­un­ter­hal­te­rin in die Tas­ten. WAR­TEN. Das The­ma ist zeit­los und vol­ler Facet­ten. Die Pan­de­mie hat uns allen ein sehr aktu­el­les Gefühl des War­tens beschert – ein Dazwi­schen für alle. Was tun? Aus­har­ren? Aktiv wer­den? Eigent­lich macht der Mensch des 21. Jahr­hun­derts kei­ne Pau­se und schon gar nicht nichts. Wir haben wenig Zeit und noch weni­ger Sinn dafür, sie unpro­duk­tiv zu ver­brin­gen. War­ten emp­fin­den wir als Last. Dem stellt TO THO­SE WHO WAIT den Antrag ent­ge­gen, Zeit als ein
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Pro­duk­ti­on
c.t.201
Mai 04 2022 – Mai 07 2022

ZEIT FÜR ENT­SCHEI­DUNG

Ein Mono­log der Ver­zweif­lung über Euro­pa­Fe­bru­ar 2022. Ein Schau­spie­ler plant ein Stück über die euro­päi­sche Idee. Wie leben wir in Euro­pa? Was ver­bin­det, was trennt uns? Dann: Putin über­fällt die Ukrai­ne. Und plötz­lich scheint alles banal, unwich­tig, unwirk­lich. Es ent­steht ein Mono­log über unse­re Hilf­lo­sig­keit, die Unfä­hig­keit, Zusam­men­hän­ge her­zu­stel­len, die Ver­zweif­lung über die Macht­lo­sig­keit gegen­über einem ruch­lo­sen Dik­ta­tor, die Angst vor einem Krieg auf dem euro­päi­schen Kon­ti­nent und die Scham dar­über, dass uns Krie­ge, die seit Jah­ren wei­ter weg statt­fin­den, kaum oder nur tem­po­rär berühren.Gareth Charles spielt einen Schau­spie­ler. Die­ser erzählt von sei­nem euro­päi­schen Traum, sei­ner Idee eines fried­li­chen und
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April 2022
Pro­duk­ti­on
Tim Mro­sek
Apr 28 2022 – Mai 01 2022

ZÄH­MUNG

AUS­WÄRTS­SPIE­LE STU­DIO­BÜH­NE KÖLN nach Wil­liam Shake­speare Auch wenn Der Wider­spens­ti­gen Zäh­mung nicht zu Shake­speares soge­nann­ten „pro­blem plays“ gezählt wird, so ist es für heu­ti­ge Zuschauer*innen alle­mal „pro­ble­ma­tisch“. Zeigt es doch, wie Katha­ri­na, die nicht den gän­gi­gen, patri­ar­chal gepräg­ten Rol­len­bil­dern ent­spricht, von ihrem Bräu­ti­gam Petruc­cio zunächst regel­recht gekauft und dann durch Fol­ter dazu gebracht wird, ihm gehor­sam zu sein. Die „Erlö­sung“ fin­det sie also nur in der Unter­ord­nung unter den Mann. So sim­pel wie schreck­lich. ZÄH­MUNG ist nach TITUS (Nomi­niert für den Köl­ner Thea­ter­preis 2017) und STURM (Aus­ge­zeich­net mit dem Köl­ner Thea­ter­preis 2019) der drit­te Teil der Shake­speare-Tri­lo­gie von Tim Mro­sek, die sich mit
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Pro­duk­ti­on
sub­bot­nik
Apr 07 2022 – Apr 11 2022

Zuhau­se

Wir alle leb­ten mal in einer ande­ren Zeit. Alles war neu, erschien und ver­wan­del­te sich unab­läs­sig. Men­schen waren nicht unbe­dingt nur Men­schen – auch Tie­re waren nicht unbe­dingt nur Tie­re. Sie konn­ten etwas sein und gleich­zei­tig auch etwas ande­res. Alle Wesen, sicht­ba­re oder unsicht­ba­re, grau­si­ge Schat­ten, Lich­ter, Undin­ge, Papp­kar­tons oder Blei­stift­skiz­zen an der Wand, bade­ten im sel­ben Fluss der Ver­wand­lung. Ein Kin­der­spiel sub­bot­nik tau­chen in das wand­lungs­rei­che Uni­ver­sum der Kind­heit ab. Wäh­rend ihr letz­tes Stück „Denn jeder sucht ein All zu sein“ sich mit dem Lebens­abend, mit Abschied und Trau­er beschäf­tig­te, wid­men sie sich jetzt dem Anfang des Lebens. Die Fra­ge
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März 2022
Pro­duk­ti­on
tt-Thea­ter­pro­duk­ti­on
Mrz 31 2022 – Apr 02 2022

Nichts

Der Schul­ver­wei­ge­rer Pierre Anton sitzt in einem Pflau­men­baum und lie­fert Ansich­ten über die völ­li­ge Sinn­lo­sig­keit der mensch­li­chen Exis­tenz. Ihm ste­hen Agnes und ihre Mitschüler*innen gegen­über, die nicht wahr­ha­ben wol­len, dass nichts im Leben eine Bedeu­tung haben soll. Nicht die ers­te Lie­be. Nicht das Ler­nen in der Schu­le. Nicht das Eltern­haus, der Glau­be an Gott oder das eige­ne Land. „Eins wer­den wol­len mit dem Nichts“. Soll das die Ant­wort sein? Die Jugend­li­chen haben sich vor­ge­nom­men, Pierre Anton zu wider­le­gen und einen Berg aus Bedeu­tung ange­häuft, was eine Spi­ra­le aus Angst, Ohn­macht, Wut und Hass in Gang setzt und letzt­end­lich in die Kata­stro­phe führt. Unser
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Pro­duk­ti­on
ANA­LOG­THEA­TER
Mrz 23 2022 – Mrz 27 2022

CAM­PING PARAÍ­SO** – Über das (Ster­ben) Leben

AUS­WÄRTS­SPIE­LE STU­DIO­BÜH­NE KÖLN „Am 30. Mai ist der Welt­un­ter­gang“ – in den fünf­zi­ger Jah­ren war das der Titel eines Num­mer-eins-Hits. Für den Esse­ner Come­dy­au­tor Dirk Roß war am 30. Mai 2020 tat­säch­lich Welt­un­ter­gang. Zumin­dest fast: Damals war er auf dem Motor­rol­ler unter­wegs, ein SUV nahm ihm die Vor­fahrt. Es folg­ten Wochen und Mona­te im Koma, Kampf um Leben und Tod. ANA­LOG beglei­tet Dirk Roß durch den Par­cours sei­nes Über­le­bens­kamp­fes, spürt dem Pro­zess des Schwe­bens zwi­schen Leben und Tod und dem Ver­har­ren in Zwi­schen­wel­ten nach. Das Ensem­ble hat aus den, in Inter­views ent­stan­de­nen, Tex­ten sze­ni­sche, cho­reo­gra­phi­sche und musi­ka­li­sche Unru­he- und Zwi­schen­welt-Arran­ge­ments ent­wor­fen und
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Kei­ne Ver­an­stal­tung gefun­den!
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