Archiv

Juli 2020
Pro­duk­ti­on
wehr51
Jul 03 2020 – Jul 11 2020

Frac­tu­ra

Ver­let­zung & Altern: eine tanz­thea­tra­le Recher­che mit Bibia­na Jimé­nez FRAC­TU­RA ist ein Brü­cken­schlag von Kolumbien/Südamerika nach Deutschland/Europa. Eine Rei­se durch die see­li­schen und kör­per­li­chen Ver­let­zun­gen einer emi­grier­ten Tän­ze­rin, die, dem Schmerz zum Trotz, nicht vom Tanz las­sen kann! Bio­gra­phi­sche Brü­che, Ver­let­zun­gen, Nar­ben, der Kampf um die Iden­ti­tät und die Rol­le als Frau, Per­fek­ti­on des Tan­zes und immer wie­der Auf­bäu­men. See­lisch wie kör­per­lich… Wir ken­nen das alle: erst durch­zuckt der Schmerz den Kör­per, und nach dem Schock, die Angst, dass etwas blei­ben wird von die­ser Ver­let­zung, etwas was sich nicht mehr wie­der­gut­ma­chen lässt, was der Kör­per nicht ver­zeiht und womit man ab sofort klar kom­men muss. Man kon­sul­tiert
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Juni 2020
Pro­duk­ti­on
Kunst­Sa­lon Köln
Jun 25 2020

Kunst­Sa­lon Thea­ter­preis

Anders soll­te es in die­sem Jahr ohne­hin wer­den: Eine neue, fri­sche Form für unse­ren Kunst­Sa­lon-Thea­ter­preis hat­ten wir lan­ge vor den ers­ten Anzei­chen der Coro­na-Kri­se gefun­den.  Seit 2017 ver­gibt der Kunst­Sa­lon den Kunst­Sa­lon-Thea­ter­preis in Höhe von 5.000 € an freie pro­fes­sio­nel­le Thea­ter­grup­pen, die kei­nem fes­ten Haus ange­hö­ren.  Aus­ge­zeich­net wur­de bis 2019 jähr­lich jeweils eine Grup­pe.  In die­sem Jahr soll­ten laut Aus­schrei­bung zwei anstatt einer Grup­pe mit einem Preis­geld in Höhe von jeweils 5.000 € bedacht wer­den. Über­dies hat­ten wir vor, das Preis­geld nicht, wie in den Vor­jah­ren, für eine ver­bind­li­che Wie­der­auf­nah­me der gekür­ten Pro­duk­ti­on zu ver­ge­ben: Das Geld soll­te den  Künstler*innen bzw. Grup­pen
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Pro­duk­ti­on
K. Szabó/F.A.C.E. Visu­al Per­forming Arts
Jun 18 2020 – Jun 21 2020

HAI­RY – Der mas­kier­te Fri­seur

Trans­for­ma­tio­nen ums Haar, getanzt mit einem über­sinn­li­chen Lächeln. Wir spre­chen über uns durch unse­re Fri­su­ren. Wer hät­te mehr Macht über unse­re Iden­ti­tät, als der Fri­seur. Upper­cut? Sur­fer­cut? Bob? Bit­te nur die Spit­zen! Fri­seur und Kund*in: Ihr Duo des Wech­sel­spiels zwi­schen Ver­trau­en und Miss­trau­en beginnt mit einem Lau­ern ein­an­der umkrei­send – bis sie zwi­schen Rea­li­tät und Phan­ta­sie mit­ein­an­der ver­schmel­zen. Der Kör­per ist nicht ein­fach nur ein Stück Natur, son­dern immer auch das Ergeb­nis kul­tu­rel­ler Vor­stel­lun­gen und Prak­ti­ken.  Haa­re spie­len in unse­rem Leben eine wich­ti­ge Rol­le. Sie mar­kie­ren die Zuge­hö­rig­keit zu einer gesell­schaft­li­chen oder reli­giö­sen Grup­pe, demons­trie­ren Nor­men und Wer­te einer Gemein­schaft sowie die Indi­vi­dua­li­tät
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März 2020
Pro­duk­ti­on
Thea­ter­aka­de­mie Köln (TAK)
Mrz 11 2020 – Mrz 15 2020

Abge­sagt: wel­co­me to hell

Elo­die hat die Nase gestri­chen voll. Ihr Vater ist ja SO pein­lich. Nicht aus­zu­hal­ten. Und er ver­steht sie ein­fach nicht! Hört nie rich­tig zu! Ist nur mit sei­ner eige­nen Mid­life­cri­sis beschäf­tigt! Aber so ist das wohl, mit den Vätern. Zumin­dest, wenn der eige­ne Vater der Teu­fel, der gro­ße Satan, der Mor­gen­stern, Beel­ze­bub, Mephis­to, der Leib­haf­ti­ge, der Stärks­te aller Wider­sa­cher, der teuf­li­sche, unüber­trof­fe­ne Höl­len­fürst höchst­per­sön­lich ist. Dabei will Elo­die ja gar nicht viel: Sie will nur ein­mal raus aus der Höl­le. Sich mit Gleich­alt­ri­gen unter­hal­ten. Am liebs­ten mit Gleich­alt­ri­gen des ande­ren Geschlechts… Wäre ihr See­len­ver­trag bloß auf­find­bar! Aber natür­lich hat Luzi
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Pro­duk­ti­on
FRIN­GE Ensem­ble, Bonn
Mrz 03 2020 – Mrz 07 2020

FRIN­GE WOCHE

Die Fla­neu­re / Lon­don „Wait“ ist auf dem Ampel­dis­play auf der anfangs nahe­zu lee­ren Büh­ne zu lesen. Dann ent­fal­ten die drei Lon­do­ner Fla­neu­re Anni­ka Ley, Bet­ti­na Marugg und Andre­as Mei­din­ger – step by step – ein kon­trast­rei­ches Bild der bri­ti­schen Metro­po­le. Sehr indi­vi­du­ell beschrei­ben sie ihre Ein­drü­cke und Erleb­nis­se. Wie die Tube in Lon­dons Under­ground kreuz und quer Ver­bin­dun­gen knüpft, so ver­we­ben sich ihre Bil­der, Noti­zen, Film- und Ton­auf­zeich­nun­gen in der Insze­nie­rung von Frank Heu­el mit Live-Musik von Jus­ti­ne Hau­er zu einer viel­schich­ti­gen Moment­auf­nah­me – poe­tisch, wit­zig, tief­grün­dig und schräg. Mit: Anni­ka Ley, Bet­ti­na Marugg, Andre­as Mei­din­ger – Musik: Jus­ti­ne Hau­er –
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Febru­ar 2020
Pro­duk­ti­on
Krux-Kol­lek­tiv
Feb 05 2020 – Feb 08 2020

der zwang

Gewin­ner des Kunst­Sa­lon Thea­ter­preis 2019 Wir leben in einer Zeit, in der sich gesamt­ge­sell­schaft­li­che Ver­hält­nis­se immer mehr zuspit­zen. Wir wer­den täg­lich mit Gewalt und Krieg kon­fron­tiert, unser Demo­kra­tie­ver­ständ­nis gerät ins Wan­ken. Man soll­te etwas tun. Wäre es nicht muti­ger, sich von vor­ge­fer­tig­ten Mei­nun­gen zu lösen, eine eige­ne Hal­tung zu ent­wi­ckeln?  Die­sem Kon­flikt stellt sich F., die Haupt­fi­gur aus Ste­fan Zweigs gleich­na­mi­ger Novel­le „Der Zwang“ (1920). F. bekommt nach Lan­des­flucht den Ein­zugs­be­fehl in den Krieg. Aber eigent­lich hat­te er schon längst beschlos­sen, dass er Krieg ablehnt. Doch als er den Ein­be­ru­fungs­be­scheid in den Hän­den hält, gera­ten sei­ne bis­he­ri­gen Über­zeu­gun­gen ins Wan­ken. Etwas
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Janu­ar 2020
Pro­duk­ti­on
Thea­ter­aka­de­mie Köln (TAK)
Jan 23 2020 – Feb 01 2020

Fran­cos Her­­manns- schlacht

Diplom­in­sze­nie­rung der Thea­ter­aka­de­mie Köln in Koope­ra­ti­on mit dem nö thea­ter Ein Pro­jekt über Her­mann den Che­rus­ker, den unter Ter­ror­ver­dacht ste­hen­den Bun­des­wehr­sol­da­ten Fran­co A. und Han­ni­bals Schattennetzwerk.Ende Novem­ber hat der Bun­des­ge­richts­hof das Ober­lan­des­ge­richt Frank­furt ange­wie­sen, einen Pro­zess wegen Vor­be­rei­tung einer staats­ge­fähr­den­den Straf­tat gegen den Bun­des­wehr­sol­da­ten Fran­co A. zu füh­ren. Das heißt die­ser bekommt nächs­tes Jahr einen auf­se­hen­er­re­gen­den Pro­zess wegen Rechtsterrorismus.Als hät­ten wir es geahnt gibt es im Janu­ar unse­re Pre­mie­re des Stü­ckes „Fran­cos Her­manns­schlacht“, das sei­nen Fall thea­tra­li­siert. Regie führt TAK-Absol­vent und preis­ge­krön­ter Regis­seur Janosch Roloff, der mit sei­nem Köl­ner nö-thea­ter und des­sen poli­ti­schen Insze­nie­run­gen zum Ver­fas­sungs­schutz oder der AfD bun­des­weit prä­sent ist.
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Pro­duk­ti­on
Diphthong
Jan 16 2020 – Jan 18 2020

Trom­pe‑l’œil

Per­for­ma­ti­ve Recher­chen zu Ver-und Ent­hül­lung All­täg­lich bewe­gen wir uns zwi­schen Para­do­xien von Selbst­dar­stel­lung und Ent­hül­lung. Bis zu wel­chem Grad stel­len wir uns dar? Was wird ver­schlei­ert, wenn wir uns zei­gen? Was wird offen­bart, wenn wir uns ver­hül­len? Wo wer­den Iden­ti­tä­ten insze­niert?  DIPHTHONG ver­han­delt viru­len­te Fra­gen der digi­ta­len Schein-Rea­li­tät im ana­lo­gen Thea­ter­raum und invol­viert das Publi­kum unmit­tel­bar: Selbst­dar­stel­lung oder Ver­mei­dung einer digi­ta­len Prä­senz? Über­wa­chung oder Schutz­raum? Rea­li­tät oder Insze­nie­rung? – Wo sind die Gren­zen bzw. exis­tie­ren sie über­haupt noch? Die begeh­ba­re Per­for­mance-Instal­la­ti­on ent­wirft einen Illu­si­ons­raum, der das Publi­kum in Zwi­schen-Wel­ten von Rea­li­tät und Iden­ti­tät führt. „Trompe‑l’œil“ ist ein Pro­jekt des Künst­ler­kol­lek­tivs DIPHTHONG (Nikos Kon­stan­ta­kis, Ste­pha­nie Fel­ber) in Zusam­men­ar­beit mit Lenah Flaig (Per­for­mance) und Jac­que­line Hen (Medi­en­künst­le­rin). DIPHTHONG wur­de
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Dezem­ber 2019
Pro­duk­ti­on
Once We Were Islands
Frei­es Werk­statt Thea­ter
Zug­weg 10, 50677 Köln
Dez 11 2019 – Dez 12 2019

THE­SE MAGNI­FICENT BODIES

Per­for­mance | Urauf­füh­rung­Ei­ne Kopro­duk­ti­on von flau­sen, Once We Were Islands (Ber­lin), Oran­ge­rie Thea­ter & FWT sowie thea­ter wre­de+ (Olden­burg) Die Digi­ta­li­sie­rung der Arbeits­welt schrei­tet unauf­halt­sam vor­an: Men­schen wer­den durch Maschi­nen ersetzt, wer­den auf dem Arbeits­markt nicht mehr gebraucht. Was übrig bleibt, sind beschäf­ti­gungs­lo­se Arbeiter*innen ohne zu wert­schät­zen­de Auf­ga­be. Mit akkord­haf­ten, mecha­ni­schen Bewe­gun­gen und Klang­tep­pi­chen aus Sci­ence-Fic­tion-Film­se­quen­zen bil­det die Ber­li­ner Per­for­mance-Grup­pe ein aus­druck­star­kes Geflecht zur Unter­su­chung der Fra­gen, wel­che Bedeu­tung unser Kör­per in der heu­ti­gen Arbeits­welt noch hat und wie er sich wei­ter behaup­ten kann. Das Stück basiert auf der For­schungs­re­si­denz #33 Actions
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Novem­ber 2019
Pro­duk­ti­on
Futur3
Nov 30 2019 – Dez 08 2019

WE HAVE A DREAM

Ein thea­tra­les Traum­pro­to­koll von Futur3 Futur3 hat sich auf den Weg gemacht – in die Zone des Unbe­wuss­ten, um das Ter­ri­to­ri­um der­Träu­me abzu­schrei­ten: Ein kol­lek­ti­ves Traum­pro­to­koll aus über 200 Träu­men des Ensem­bles bil­det die Matrix für eine grenz­über­schrei­ten­de Visi­on unse­rer Zeit – jen­seits von Ver­stand, Dis­kurs und prag­ma­ti­schem Kal­kül. Wie sind unse­re Träu­me mit­ein­an­der ver­wo­ben? Wie sehen die Land­schaf­ten, durch die wir uns im Schlaf bewe­gen, bei Licht betrach­tet aus? Wo begeg­nen wir ein­an­der, wo ver­pas­sen wiruns im fan­tas­ti­schen, flüch­ti­gen, all­nächt­li­chen Ent­wurf einer Welt, wie sie sein könn­te? Aus nächs­ter Nähe ver­folgt das Publi­kum die Performer*innen auf ihrer Expe­di­ti­on zu den
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Kei­ne Ver­an­stal­tung gefun­den
Wei­te­re anzei­gen