Archiv

Okto­ber 2020
Pro­duk­ti­on
SONDER:SAMMLUNG:2
Okt 15 2020 – Okt 17 2020

MINT CON­DI­TI­ON

Nomi­niert für den Köl­ner Thea­ter­preis 2019 “It is fun­ny about money. And it is fun­ny about iden­ti­ty. You are you becau­se your litt­le dog knows you, but when your public knows you and does not want to pay for you and when your public knows you and does want to pay for you, you are not the same you.”Gertrude Stein Das Musik­thea­ter­stück “Mint Con­di­ti­on” setzt Ger­tru­de Steins Gedan­ken über Geld um in Ten­nis­bäl­le, geteil­te Geheim­nis­se, gebrauch­te Schall­plat­ten, musi­ka­li­sche Por­traits und mehr. Per­for­mance Artist The­re­sa Hupp (DE) und Kom­po­nist Will Saun­ders (UK) ent­de­cken die son­der­ba­re Bezie­hungs­welt zwi­schen Steins Berühmt­heit, ihrem Geld, ande­rem Geld und
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Pro­duk­ti­on
Frei­han­dels­zo­ne
Okt 07 2020 – Okt 10 2020

Urbäng!

Das Fes­ti­val der per­for­ma­ti­ven Küns­te in Köln   … Glück, Geld & Gemein­schaft … URBÄNG! – Das Fes­ti­val für per­for­ma­ti­ve Küns­te in Köln lädt wie­der dazu ein, über­ra­schen­de Bli­cke auf gesell­schaft­li­che Pro­zes­se und indi­vi­du­el­les Han­deln zu wer­fen. Das Pro­gramm setzt mit Tanz- und Thea­ter­aben­den, mul­ti-media­len Per­for­man­ces, Kon­zer­ten, Debat­ten und Chat-Instal­la­tio­nen auf Aus­ein­an­der­set­zung und Dia­log in der Stadt­ge­sell­schaft. Denn: wir müs­sen dar­über reden, was uns wich­tig ist! Beson­ders die mas­si­ven Aus­wir­kun­gen der Coro­na-Pan­de­mie zwin­gen uns, fast alle Berei­che des urba­nen Lebens und der glo­ba­len Koope­ra­ti­on neu zu erfin­den: fami­liä­re Bezie­hun­gen und sozia­le Bin­dun­gen ste­hen in einem ganz neu­en Licht; die Kor­re­la­ti­on von Arbeit, Geld
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Sep­tem­ber 2020
Pro­duk­ti­on
A.TONAL.THEATER
Sep 24 2020 – Sep 27 2020

TWINS – ICH UND ICH

Eine Musik­per­for­mance mit Paz & Pía Miran­da TWINS – ICH UND ICH mit den chi­le­ni­schen Zwil­lings­schwes­tern Pía (Posau­nis­tin) und Paz (Sän­ge­rin & Quer­flö­tis­tin) Miran­da, beschäf­tigt sich mit Wohl und Wehe ein­ei­iger Zwil­lin­ge. Es ist eine per­for­ma­ti­ve Aus­ein­an­der­set­zung mit Fra­gen der Iden­ti­tät vor dem fas­zi­nie­ren­den und geheim­nis­vol­len Hin­ter­grund der dop­pel­ten Anwe­sen­heit: Wer ist wer? Wo sind sie nur sie selbst? Wo ver­schwim­men Iden­ti­täts­gren­zen? Wie lässt sich ange­sichts der dop­pel­ten Anwe­sen­heit die Ein­ma­lig­keit des Ein­zel­nen – die eige­ne Iden­ti­tät – behaup­ten? Ein auf dem span­nen­den gemein­sa­men bio­gra­fi­schen Hin­ter­grund auf­ge­bau­tes Ent­deck- & Ver­deck­spiel mit dem eige­nen Spie­gel­bild beginnt. Eine Pro­duk­ti­on von A.TONAL.THEATER (Köln) in Koope­ra­ti­on mit Frei­han­dels­zo­ne
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Pro­duk­ti­on
Lite­ra­tur­haus Köln
Sep 18 2020 – Sep 19 2020

Satel­li­ten. Lyrik­fes­ti­val

Lyrik funkt! Zum drit­ten Mal ver­bin­det das inter­dis­zi­pli­nä­re Lyrik­fes­ti­val satel­li­ten Dichter*innen und Künstler*innen. Acht Kopro­duk­tio­nen erkun­den den Raum zwi­schen Poe­sie und Per­for­mance, Text und Tanz, Spra­che und Klang. Das Oran­ge­rie Thea­ter wird für zwei Tage zum Zen­trum des lyri­schen Son­nen­sys­tems, des­sen Spi­ralar­me sich dies­mal ins Grü­ne aus­brei­ten: Tags­über inter­ve­nie­ren die Poet*innen im Gar­ten der Oran­ge­rie, abends tref­fen sie sich zum spar­ten­über­grei­fen­den Expe­ri­ment. Dazu gibt es Gesprä­che und Bücher­stö­bern, Schwel­ge­rei und Speis und Trank. Eine Koope­ra­ti­on mit Elif Ver­lag und Hel­lo Poe­try Mit freund­li­cher Unter­stüt­zung der REWE Group, von Kunst­stif­tung NRW, Kul­tur­amt der Stadt Köln, Medi­en­stif­tung Kul­tur, Oran­ge­rie Thea­ter, Holy­de­sign
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Juli 2020
Pro­duk­ti­on
wehr51
Jul 03 2020 – Jul 11 2020

Frac­tu­ra

Ver­let­zung & Altern: eine tanz­thea­tra­le Recher­che mit Bibia­na Jimé­nez FRAC­TU­RA ist ein Brü­cken­schlag von Kolumbien/Südamerika nach Deutschland/Europa. Eine Rei­se durch die see­li­schen und kör­per­li­chen Ver­let­zun­gen einer emi­grier­ten Tän­ze­rin, die, dem Schmerz zum Trotz, nicht vom Tanz las­sen kann! Bio­gra­phi­sche Brü­che, Ver­let­zun­gen, Nar­ben, der Kampf um die Iden­ti­tät und die Rol­le als Frau, Per­fek­ti­on des Tan­zes und immer wie­der Auf­bäu­men. See­lisch wie kör­per­lich… Wir ken­nen das alle: erst durch­zuckt der Schmerz den Kör­per, und nach dem Schock, die Angst, dass etwas blei­ben wird von die­ser Ver­let­zung, etwas was sich nicht mehr wie­der­gut­ma­chen lässt, was der Kör­per nicht ver­zeiht und womit man ab sofort klar kom­men muss. Man kon­sul­tiert
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Juni 2020
Pro­duk­ti­on
Kunst­Sa­lon Köln
Jun 25 2020

Kunst­Sa­lon Thea­ter­preis

Anders soll­te es in die­sem Jahr ohne­hin wer­den: Eine neue, fri­sche Form für unse­ren Kunst­Sa­lon-Thea­ter­preis hat­ten wir lan­ge vor den ers­ten Anzei­chen der Coro­na-Kri­se gefun­den.  Seit 2017 ver­gibt der Kunst­Sa­lon den Kunst­Sa­lon-Thea­ter­preis in Höhe von 5.000 € an freie pro­fes­sio­nel­le Thea­ter­grup­pen, die kei­nem fes­ten Haus ange­hö­ren.  Aus­ge­zeich­net wur­de bis 2019 jähr­lich jeweils eine Grup­pe.  In die­sem Jahr soll­ten laut Aus­schrei­bung zwei anstatt einer Grup­pe mit einem Preis­geld in Höhe von jeweils 5.000 € bedacht wer­den. Über­dies hat­ten wir vor, das Preis­geld nicht, wie in den Vor­jah­ren, für eine ver­bind­li­che Wie­der­auf­nah­me der gekür­ten Pro­duk­ti­on zu ver­ge­ben: Das Geld soll­te den  Künstler*innen bzw. Grup­pen
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Pro­duk­ti­on
K. Szabó/F.A.C.E. Visu­al Per­forming Arts
Jun 18 2020 – Jun 21 2020

HAI­RY – Der mas­kier­te Fri­seur

Trans­for­ma­tio­nen ums Haar, getanzt mit einem über­sinn­li­chen Lächeln. Wir spre­chen über uns durch unse­re Fri­su­ren. Wer hät­te mehr Macht über unse­re Iden­ti­tät, als der Fri­seur. Upper­cut? Sur­fer­cut? Bob? Bit­te nur die Spit­zen! Fri­seur und Kund*in: Ihr Duo des Wech­sel­spiels zwi­schen Ver­trau­en und Miss­trau­en beginnt mit einem Lau­ern ein­an­der umkrei­send – bis sie zwi­schen Rea­li­tät und Phan­ta­sie mit­ein­an­der ver­schmel­zen. Der Kör­per ist nicht ein­fach nur ein Stück Natur, son­dern immer auch das Ergeb­nis kul­tu­rel­ler Vor­stel­lun­gen und Prak­ti­ken.  Haa­re spie­len in unse­rem Leben eine wich­ti­ge Rol­le. Sie mar­kie­ren die Zuge­hö­rig­keit zu einer gesell­schaft­li­chen oder reli­giö­sen Grup­pe, demons­trie­ren Nor­men und Wer­te einer Gemein­schaft sowie die Indi­vi­dua­li­tät
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März 2020
Pro­duk­ti­on
Thea­ter­aka­de­mie Köln (TAK)
Mrz 11 2020 – Mrz 15 2020

Abge­sagt: wel­co­me to hell

Elo­die hat die Nase gestri­chen voll. Ihr Vater ist ja SO pein­lich. Nicht aus­zu­hal­ten. Und er ver­steht sie ein­fach nicht! Hört nie rich­tig zu! Ist nur mit sei­ner eige­nen Mid­life­cri­sis beschäf­tigt! Aber so ist das wohl, mit den Vätern. Zumin­dest, wenn der eige­ne Vater der Teu­fel, der gro­ße Satan, der Mor­gen­stern, Beel­ze­bub, Mephis­to, der Leib­haf­ti­ge, der Stärks­te aller Wider­sa­cher, der teuf­li­sche, unüber­trof­fe­ne Höl­len­fürst höchst­per­sön­lich ist. Dabei will Elo­die ja gar nicht viel: Sie will nur ein­mal raus aus der Höl­le. Sich mit Gleich­alt­ri­gen unter­hal­ten. Am liebs­ten mit Gleich­alt­ri­gen des ande­ren Geschlechts… Wäre ihr See­len­ver­trag bloß auf­find­bar! Aber natür­lich hat Luzi
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Pro­duk­ti­on
FRIN­GE Ensem­ble, Bonn
Mrz 03 2020 – Mrz 07 2020

FRIN­GE WOCHE

Die Fla­neu­re / Lon­don „Wait“ ist auf dem Ampel­dis­play auf der anfangs nahe­zu lee­ren Büh­ne zu lesen. Dann ent­fal­ten die drei Lon­do­ner Fla­neu­re Anni­ka Ley, Bet­ti­na Marugg und Andre­as Mei­din­ger – step by step – ein kon­trast­rei­ches Bild der bri­ti­schen Metro­po­le. Sehr indi­vi­du­ell beschrei­ben sie ihre Ein­drü­cke und Erleb­nis­se. Wie die Tube in Lon­dons Under­ground kreuz und quer Ver­bin­dun­gen knüpft, so ver­we­ben sich ihre Bil­der, Noti­zen, Film- und Ton­auf­zeich­nun­gen in der Insze­nie­rung von Frank Heu­el mit Live-Musik von Jus­ti­ne Hau­er zu einer viel­schich­ti­gen Moment­auf­nah­me – poe­tisch, wit­zig, tief­grün­dig und schräg. Mit: Anni­ka Ley, Bet­ti­na Marugg, Andre­as Mei­din­ger – Musik: Jus­ti­ne Hau­er –
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Febru­ar 2020
Pro­duk­ti­on
Krux-Kol­lek­tiv
Feb 05 2020 – Feb 08 2020

der zwang

Gewin­ner des Kunst­Sa­lon Thea­ter­preis 2019 Wir leben in einer Zeit, in der sich gesamt­ge­sell­schaft­li­che Ver­hält­nis­se immer mehr zuspit­zen. Wir wer­den täg­lich mit Gewalt und Krieg kon­fron­tiert, unser Demo­kra­tie­ver­ständ­nis gerät ins Wan­ken. Man soll­te etwas tun. Wäre es nicht muti­ger, sich von vor­ge­fer­tig­ten Mei­nun­gen zu lösen, eine eige­ne Hal­tung zu ent­wi­ckeln?  Die­sem Kon­flikt stellt sich F., die Haupt­fi­gur aus Ste­fan Zweigs gleich­na­mi­ger Novel­le „Der Zwang“ (1920). F. bekommt nach Lan­des­flucht den Ein­zugs­be­fehl in den Krieg. Aber eigent­lich hat­te er schon längst beschlos­sen, dass er Krieg ablehnt. Doch als er den Ein­be­ru­fungs­be­scheid in den Hän­den hält, gera­ten sei­ne bis­he­ri­gen Über­zeu­gun­gen ins Wan­ken. Etwas
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Janu­ar 2020
Pro­duk­ti­on
Thea­ter­aka­de­mie Köln (TAK)
Jan 23 2020 – Feb 01 2020

Fran­cos Her­­manns- schlacht

Diplom­in­sze­nie­rung der Thea­ter­aka­de­mie Köln in Koope­ra­ti­on mit dem nö thea­ter Ein Pro­jekt über Her­mann den Che­rus­ker, den unter Ter­ror­ver­dacht ste­hen­den Bun­des­wehr­sol­da­ten Fran­co A. und Han­ni­bals Schattennetzwerk.Ende Novem­ber hat der Bun­des­ge­richts­hof das Ober­lan­des­ge­richt Frank­furt ange­wie­sen, einen Pro­zess wegen Vor­be­rei­tung einer staats­ge­fähr­den­den Straf­tat gegen den Bun­des­wehr­sol­da­ten Fran­co A. zu füh­ren. Das heißt die­ser bekommt nächs­tes Jahr einen auf­se­hen­er­re­gen­den Pro­zess wegen Rechtsterrorismus.Als hät­ten wir es geahnt gibt es im Janu­ar unse­re Pre­mie­re des Stü­ckes „Fran­cos Her­manns­schlacht“, das sei­nen Fall thea­tra­li­siert. Regie führt TAK-Absol­vent und preis­ge­krön­ter Regis­seur Janosch Roloff, der mit sei­nem Köl­ner nö-thea­ter und des­sen poli­ti­schen Insze­nie­run­gen zum Ver­fas­sungs­schutz oder der AfD bun­des­weit prä­sent ist.
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Kei­ne Ver­an­stal­tung gefun­den!
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