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Produktion

unruly readings
E-Mail
unrulyreadings@gmail.com

Vorstellungen

So. 11.08.2024

17:00 - 21:00
Widerspenstige Körper

So. 08.09.2024

17:00 - 21:00
Widerspenstige Natur

So. 13.10.2024

17:00 - 21:00
Widerspenstige Bühnen

Vor­ankün­di­gung: unru­ly readings

Datum

11. Aug 2024 - 13. Okt 2024

Tickets

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Rei­he für Lite­ra­tur & Performance

Mit den unru­ly rea­dings star­tet eine neue Rei­he für Lite­ra­tur und Per­for­mance im Oran­ge­rie Thea­ter Köln. An drei Sonn­tag­nach­mit­ta­gen per­for­men Autor:innen ihre Tex­te im Zusam­men­spiel mit Sound, Tanz, Video oder Kuli­na­rik. Die Rei­he möch­te neue Kon­stel­la­tio­nen von Büh­ne und Publi­kum wagen, Rezep­ti­ons­ge­wohn­hei­ten sabo­tie­ren und Ent­ste­hungs­pro­zes­se in den Blick rücken. Die ers­te Staf­fel steht im Zei­chen der Wider­spens­tig­keit und erkun­det den Kör­per als Ort des Pro­tests, beschwört eine sich wider­set­zen­de Natur und errich­tet Büh­nen, die Wider­stand
erzäh­len.

Ver­an­stal­tun­gen:

Wider­spens­ti­ge Kör­per
Sonn­tag, 11. August 2024, 17–21 Uhr
Zum Auf­takt der unru­ly rea­dings steht der pro­tes­tie­ren­de Kör­per im Mit­tel­punkt. Ralph und Nor­win Tha­ray­il nähern sich in also known as MATA HARI until I expi­re mit per­for­ma­ti­ven, sprach­li­chen und musi­ka­li­schen Mit­teln der von der Nie­der­län­de­rin Mar­ga­re­tha Gee­trui­da Zel­le erschaf­fe­nen Kunst­fi­gur Mata Hari, und recher­chie­ren in ihrer Per­for­mance eine umge­kehr­te Aneig­nung. Maria Babusch zieht in ihrem lite­ra­ri­schen Essay Hacker auf Est­ra­di­ol Ver­bin­dungs­li­ni­en von trans Frau­en zu Neu­en Medi­en und Tech­no­lo­gien, erzählt von wider­stän­di­gen Hacke­rin­nen und Whist­le­b­lo­we­rin­nen. In einer Food­per­for­mance von Luci­la Pach­eco Deh­ne und einer anschlie­ßen­den Begeg­nung im Gar­ten des Oran­ge­rie Thea­ter ist das Publi­kum ein­ge­la­den, sich in einen expe­ri­men­tel­len Gesprächs­raum zu bege­ben, der die Schwel­le zwi­schen Büh­nen­raum und Publi­kum behut­sam aufbricht.

Wider­spens­ti­ge Natur
Sonn­tag, 8. Sep­tem­ber 2024, 17–21 Uhr
Die zwei­te Run­de der unru­ly rea­dings prä­sen­tiert per­for­ma­ti­ve Lesun­gen, in denen der Blick auf das mensch­li­che Ver­hält­nis zur Natur poe­tisch ver­scho­ben, sinn­lich erfahr­bar und humor­voll hin­ter­fragt wird. In ihrem aktu­el­len Gedicht­band Lava. Ritua­le initi­iert die Lyri­ke­rin und Musi­ke­rin Rike Scheff­ler ein mit der Natur ver­bun­de­nes Spre­chen. Mit Stim­me, Loop­ma­schi­ne und Syn­the­si­zer erschafft Scheff­ler immersi­ve Rea­li­tä­ten, die auch den Gar­ten des Oran­ge­rie Thea­ter mit sei­nen Pflan­zen, Stei­nen und Lebe­we­sen in ihre Ver­se ein­zu­bin­den ver­mö­gen. Die Köl­ner
Lyri­ke­rin und Künst­le­rin Lisa James wid­met sich in ihrer Video­ar­beit Colum­ba­ri­um einem um 1700
in Nor­folk (UK) gebau­ten Tau­ben­schlag. Für die unru­ly rea­dings ent­wi­ckelt sie dar­aus eine per­for­ma­ti­ve Lesung, die um das Zusam­men­le­ben ver­schie­de­ner Spe­zi­es kreist; um Kon­trol­le und Widerstand.

Wider­spens­ti­ge Büh­nen
Sonn­tag, 13. Okto­ber 2024, 17–21 Uhr
Bei den Lese­büh­nen­shows von par­al­lel­ge­sell­schaft wird Lite­ra­tur nicht ein­fach vor­ge­le­sen, son­dern als per­for­ma­ti­ver Akt expli­zit für die Büh­ne geschaf­fen. Die Lese­per­for­man­ces grei­fen aktu­el­le poli­ti­sche Debat­ten auf und ver­han­deln die Erzäh­lun­gen der Domi­nanz­ge­sell­schaft so iro­nisch wie poe­tisch. unru­ly rea­dings bringt die Ber­li­ner Lese­büh­ne für einen Abend nach Köln und mit der loka­len Sze­ne in Berüh­rung. Zum Abschluss der ers­ten Staf­fel der neu­en Rei­he, die
sich der Auf­ga­be ver­schrie­ben hat, wider­spens­ti­ge Lite­ra­tur auf die Büh­ne zu brin­gen, steht somit die Büh­ne selbst im Zen­trum: ihre Sym­bo­lik für sozia­le, kul­tu­rel­le und poli­ti­sche Macht­ver­hält­nis­se – aber auch ihr Poten­zi­al, die­se auf expe­ri­men­tel­le, künst­le­ri­sche oder humor­vol­le Wei­se neu auszuhandeln.

Kopro­duk­ti­on:  Oran­ge­rie Thea­ter, Lite­ra­tur­haus Köln, Bon­ner Gra­du­ier­ten­kol­leg Gegenwart/Literatur,  studiobühneköln

Foto: unru­ly readings

Geför­dert durch: Kunst­stif­tung NRW, Kul­tur­amt der Stadt Köln und RheinenergieStiftung.

 

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