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Freihandelszone

Produktion

Freihandelszone
Website
http://www.freihandelszone.org/

Freihandelszone – ist ein Ensemblenetzwerk, das sich aus den freien Kölner Tanz- und Theatergruppen A.TONAL.THEATER, Futur3, MOUVOIR/Stephanie Thiersch und WEHR51 (früher theater-51grad) zusammengeschlossen hat. Die Freihandelszone bietet den freien Ensembles durch strukturelle Maßnahmen in den Bereichen Öffentlichkeitsarbeit, Logistik und Produktion eine professionelle Plattform für ihr kreatives Schaffen. Darüber hinaus werden durch tiefgreifende Synergieeffekte künstlerische Projekte ermöglicht, die für einzelne Ensembles nur schwer realisierbar wären.

Tickets

Vorstellungen

MI 09.10.2019

20:00 - 21:00
JEDEN GEST
AUSVERKAUFT!
18:30 - 19:30
Vorab! Crashkurs Gebärdensprache.
AUSVERKAUFT!

Do 10.10.2019

19:30 - 20:30
kritter
Bodhi Project & Stephanie Thiersch
21:00 - 22:30
FALL ON PLUTO
Wenige Restkarten!

FR 11.10.2019

19:30 - 22:15
Female Gaze?
Mit Claire Vivianne Sobottkes: VELVET

SA 12.10.2019

17:30 - 18:45
INVITED
Seppe Baeyens / Ultima Vez (Belgien)
20:30 - 21:45
INVITED
Seppe Baeyens / Ultima Vez (Belgien)

URBÄNG! Das Fes­ti­val für per­for­ma­ti­ve Küns­te in Köln

Datum

09. Okt 2019 - 12. Okt 2019

Preis

16,00 € / 10,00 € ermäßigt / 6,00 € Kinder / 8,00 € KölnPass

Lie­bes Publi­kum,

URBÄNG! nimmt auch im Jahr 2019 die urba­ne Gesell­schaft unter die Lupe, fragt nach ihrer Ästhe­tik, Tole­ranz und Fähig­keit, Gemein­schaf­ten zu bil­den, nach der Viel­falt und dem sub­jek­ti­ven Blick. Im Zei­chen der Begeg­nung ver­sucht URBÄNG! dem Publi­kum Betei­li­gungs­mög­lich­kei­ten anzu­bie­ten und es herauszu­fordern, sich in der Rol­le als Bürger*in ernst zu neh­men.

In tur­bu­len­ten und poli­tisch ange­spann­ten Zei­ten stellt die drit­te Aus­ga­be von URBÄNG! fol­gen­de Fra­gen: Wie sehen wir­kungs­vol­le Stra­te­gien zur Par­ti­zi­pa­ti­on im poli­ti­schen Dis­kurs aus?  Wo fin­den sich Räu­me, sich als Bür­ger Gehör zu ver­schaf­fen? Kann die Büh­ne eine Platt­form der Betei­li­gung mög­lichst aller Bürger*innen sein – oder der 8% der Bevöl­ke­rung, die regel­mäs­sig ins Thea­ter gehen?

Als Gast­ge­be­rin für inter­na­tio­na­le Künstler*innen und für geschätz­te Kolleg*innen aus der direk­ten Umge­bung lädt die FREI­HAN­DELS­ZO­NE auch 2019 wie­der zu außer­ge­wöhn­li­chen Per­for­man­ces, Kon­zer­ten, Begeg­nun­gen und Diskussions­runden ein. Von Mitt­woch bis Sams­tag ist das Oran­ge­rie-Thea­ter im Köl­ner Volks­gar­ten wie­der Fes­ti­val­zen­trum, Tum­mel­platz, Unter­kunft und Basis­la­ger.

Aus­tausch und Kom­mu­ni­ka­ti­on ste­hen im Zen­trum der ein­ge­la­de­nen Pro­duk­tio­nen, Begeg­nun­gen mit Neu­em und Unbe­kann­tem ist gewollt!

Pro­gramm

Pro­duk­ti­on
NOWY TEATR War­schau
09. Okt
20:0021:00

JEDEN GEST

Ein Win­ken zur Begrü­ßung, ein Nicken als Zustim­mung und ein Schul­ter­zu­cken, um zu zei­gen: „Geht so…“. Unser All­tag ist vol­ler Kom­mu­ni­ka­ti­on ohne Wor­te. Aber was ist, wenn das der Nor­mal­fall ist? JEDEN GEST ist ein Stück über Gebär­den­spra­che: Auf der Büh­ne berich­ten vier (gehör­lo­se) Performer*innen von ihrem Umgang mit Kom­mu­ni­ka­ti­on und Spra­che. Sie erzäh­len, wie es ist, in zwei Sprach­wel­ten zu leben, wie­so ein Coch­lea-Implan­tat nicht für alle ein Wun­der­mit­tel ist, wo die Tücken der Über­set­zung lie­gen und war­um die Gehör­lo­sig­keit kein Defi­zit ist. Im Gegen­satz zur gespro­che­nen Spra­che, die auf Tönen
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Pro­duk­ti­on
Bodhi Pro­ject (Öster­reich) & Ste­pha­nie Thiersch
10. Okt
19:3020:30

krit­ter

Die öster­rei­chi­sche Com­pa­ny Bodhi Pro­ject ver­sam­melt exzel­len­te jun­ge Tänzer*innen und hat 2019 Ste­pha­nie Theirsch ein­ge­la­den, ein Stück mit ihnen zu ent­wi­ckeln. Thierschs Inter­es­se als Cho­reo­gra­phin rich­tet sich immer auf den Kör­per im Pro­zess der Trans­for­ma­ti­on und auf eine Kon­fron­ta­ti­on der Kon­tex­te. Ihre Kör­per sind weder das eine noch das ande­re. „Krit­ter” wirft einen Blick auf die ambi­va­len­te Bezie­hung des Men­schen zu sei­ner Natür­lich­keit. Zwi­schen Uto­pie, Dys­to­pie und dem Nichts erfor­schen sie Stra­te­gien des „Unru­hig blei­bens” (Don­na Hara­way), die die Idee der indi­vi­du­el­len Selbst­ver­wirk­li­chung in Fra­ge stel­len.
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Pro­duk­ti­on
Sash­ko Bra­ma & Ensem­ble
10. Okt
21:0022:30

FALL ON PLU­TO

Sash­ko Bra­ma und Ensem­ble fra­gen in „Herbst auf dem Plu­to“ was unser Leben im hohen Alter aus­macht. Dafür haben sie inten­siv mit den Men­schen gespro­chen, denen kaum einer mehr zuhört. In Alters­hei­men der Ukrai­ne erzähl­ten ihnen die Bewohner*innen über ihre Sehn­süch­te, Ängs­te und Träu­me. Aus dem doku­men­ta­ri­schen Mate­ri­al strick­te der viel umju­bel­te Regis­seur Sash­ko Bra­ma einen atmo­sphä­risch packen­den Thea­ter­abend. Mit gro­ßen Pup­pen, einem ener­ge­ti­schen Ensem­ble und fei­nem Sound­de­sign nimmt er die Zuschau­er mit zu die­ser ver­ges­se­nen Genera­ti­on, die er auf dem fer­nen Pla­ne­ten Plu­to ansie­delt. Nach dem Gast­spiel beim Ber­li­ner Thea­ter­tref­fen 2019 ist die­ses
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Pro­duk­ti­on
Clai­re Vivi­an­ne Sobot­t­ke, Ange­li­ca Sum­mer, Tian Rot­te­ve­el und Maja Zim­mer­mann
11. Okt
19:3022:15

Fema­le Gaze?

Eine femi­nis­ti­sche Zusam­men­kunft Was macht den weib­li­chen Blick aus? Kön­nen Augen gen­dern? Und gibt es einen geschlechts­spe­zi­fi­schen Blick über­haupt? #metoo und vie­le dar­auf fol­gen­de Dis­kus­sio­nen haben uns die Augen geöff­net. Aber was wird sicht­bar und war­um? Das Kon­strukt Sexua­li­tät, Sex, Geschlecht und Selbst­de­fi­ni­ti­on ist ein domi­nie­ren­des Sys­tem und wir soll­ten ihm uns wid­men. Als Jon­gla­ge mit Per­spek­ti­ven. Als Ein­la­dung zum Abgleich. Als Anstoß für ein grund­sätz­li­ches Auf­räu­men mit fest­ge­fah­re­nen Sicht­wei­sen. Weg mit dem Oma-Schlüp­fer, mit dem Mill­en­ni­al-Pink und fre­cher, rosa Mäd­chen­äs­the­tik, aber wohin? Sel­fies gegen das Patri­ar­chat? Ernst gegen den Ernst? Humor mit Aus­sicht? URBÄNG! lädt Künst­le­rIn­nen, jed­we­den Geschlechts ein, Ein­sich­ten,
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Pro­duk­ti­on
ULTI­MA VEZ / Sep­pe Bae­y­ens
12. Okt
17:3020:30

INVI­TED

Auch für Kin­der und Jugend­li­che geeig­net Eine Grup­pe unter­schied­li­cher Men­schen trifft sich zu einer Per­for­mance. Aber wo blei­ben die Tänzer*innen? Ein älte­rer Mann steht auf und beginnt zu tan­zen. Ein Kind folgt. Die Sitznachbar*innen ste­hen eben­falls auf. Sind sie die eigent­li­chen Tänzer*innen? Wer ist hier Publi­kum und wer Performer*in? Sep­pe Bae­y­ens und sein genera­ti­ons­über­grei­fen­des Ensem­ble machen das Publi­kum wäh­rend der Vor­stel­lung unmerk­lich zu Ko-Autor*innen. Unter­stützt durch ein 65 Meter lan­ges Seil – „The Rope“ – und eine star­ke Live-Band ent­wirft INVI­TED mit pro­fes­sio­nel­len und nicht pro­fes­sio­nel­len Dar­stel­lern eine Gesell­schafts­uto­pie: Wie kön­nen unter­schied­li­che Per­spek­ti­ven und Ideen zu einem gemein­sa­men
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Kei­ne Ver­an­stal­tung gefun­den

Rah­men­pro­gramm

REICH­RICH­TER: Gelän­de / Geviert / II

Täg­lich ab 18:00
Über­all stem­men sich Desi­gner, Poli­ti­ker, Akti­vis­ten, Künst­ler gegen Gen­tri­fi­zie­rung, die Muta­ti­on der Stadt zum Anla­ge­de­pot und den Zer­fall des öffent­li­chen Raums. Aber wie steht es um das Haus als der fun­da­men­ta­len Zel­le des urba­nen Gewe­bes selbst? Ist es unbe­rührt geblie­ben in sei­ner ursprüng­li­chen Funk­ti­on oder exis­tiert das hei­le Haus nur noch in Mär­chen­bü­chern? Die Instal­la­ti­on Gelän­de / Geviert / II lässt sich als Report über die Lage des mensch­li­chen Hau­ses im 21. Jahr­hun­dert lesen. Ein Modell im Maß­stab 1:20 aus dunk­lem Archiv-Kar­ton zeigt “Ver­di”, das aktu­el­le Pro­dukt einer US-Immo­bi­li­en­ge­sell­schaft, die seit den 1960ern im kar­gen Süd­ka­li­for­ni­en den Traum vom per­fek­ten Woh­nen ver­mark­tet. Die Maße des Modells wur­den von REICH­RICH­TER aus einem Online-Por­tal des Kon­zerns extra­hiert. An der Stel­le des Home Cine­ma im Wohn­zim­mer des Hau­ses befin­det sich im Modell ein Mini-Moni­tor auf dem eine Plan­se­quenz durch die­ses vir­tu­el­le Haus zu sehen ist.

wehr 51: WATCHOUT! #WHITE CUBE

Täg­lich 09. Okto­ber 2019, 19:00 Uhr 10. Okto­ber 2019, 18:30 Uhr 11. Okto­ber 2019, 18:30 Uhr 12. Okto­ber 2019, 16:30 Uhr 10 Minu­ten OHNE smart­pho­ne, wie soll das gehen, wer bin ich ohne con­nec­tion? Chan­ce oder Fol­ter? WHITE CUBE gibt dem Men­schen die Gele­gen­heit, 10 Minu­ten in einem gro­ßen, wei­ßen Wür­fel auf einem Stuhl sit­zend zu ver­brin­gen. Das Smart­pho­ne geben sie am Ein­gang ab und betre­ten tech­nik­frei den Raum. Allein, nur auf sich zurück gewor­fen, haben sie die Gele­gen­heit, sich selbst 10 Minu­ten ohne Ablen­kung zu ertra­gen, zu erfor­schen, zu erspü­ren, oder gar sich zu lang­wei­len. Sind wir dazu noch in der Lage? Oder setzt der Ver­such gar Ener­gien frei. Oder ist das Zurück-gewor­fen-sein auf sich selbst in der digi­ta­len Welt unsin­nig, über­schätzt?

Wei­te­re Infos unter:
www.urbäng.de

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