Pro­gramm

Pro­duk­ti­on
Thea­ter­aka­de­mie Köln (TAK)
22. Jan – 30. Jan

Prin­zes­sin­nen­dra­men
Wird Ver­legt, Lock­down bis zum 31.01.2021

Von Elfrie­de Jeli­nek Diplom­in­sze­nie­rung der Thea­ter­aka­de­mie Köln Egal, ob man sich auf der Suche nach der Wahr­heit im Wald ver­irrt hat, von einer bösen Frau F in einen jahr­hun­der­te­lan­gen Schlaf gepiekst wur­de oder ganz ein­fach nicht ver­steht was die­se gott­ver­damm­te „Wand” denn nun zu bedeu­ten hat und war­um zum Gei­er man durch die­se als Frau ein­fach nicht hin­durch kommt…Auf eines kann man sich als arme, hilf­lo­se Prin­zes­sin immer ver­las­sen: näm­lich das man frü­her oder spä­ter von einem star­ken Prin­zen geret­tet wird. So steht es ja schließ­lich seit je her über­all geschrie­ben. Doch was wenn der lang­ersehn­te Prinz gar nicht so ist, wie
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Pro­duk­ti­on
Tim Mro­sek
03. Feb – 07. Feb

ZÄH­MUNG

nach Wil­liam Shake­speare­ei­ne Kopro­duk­ti­on von Tim Mro­sek mit: Jana Jung­bluth, Car­men Konop­ka, Asim Odo­ba­sic und Lucia Schulz­Kon­zept und Regie: Tim Mro­s­ek­Dra­ma­tur­gie: Mar­tin Wie­sen­hö­fer und Kat­ja Win­keS­zen­o­gra­fie: Jasper Die­kam­pLicht­de­sign: Tho­mas Vell­aDra­ma­tur­gi­sche Bera­tung: Gun­da Wind­mül­ler­Pro­duk­ti­ons­as­sis­tenz: Phil­ipp Birk­mann Auch wenn Der Wider­spens­ti­gen Zäh­mung nicht zu Shake­speares soge­nann­ten „pro­blem plays“ gezählt wird, so ist es für heu­ti­ge Zuschauer*innen alle­mal „pro­ble­ma­tisch“. Zeigt es doch, wie Katha­ri­na, die nicht den gän­gi­gen, patri­ar­chal gepräg­ten Rol­len­bil­dern ent­spricht, von ihrem Bräu­ti­gam Petruc­cio zunächst regel­recht gekauft und dann durch Fol­ter dazu gebracht wird, ihm gehor­sam zu sein. Die „Erlö­sung“ fin­det sie also nur in der Unter­ord­nung unter den Mann. So sim­pel wie
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Pro­duk­ti­on
wehr51
25. Feb – 28. Feb

VIR­TU­AL BRAIN

Für VIR­TU­AL BRAIN haben die Köl­ner Autorin Char­lot­te Lui­se Fech­ner und der in Wien leben­de Autor und Dra­ma­turg Götz Lei­ne­we­ber zwei visio­nä­re Thea­ter­tex­te zur Über­win­dung des Todes durch die Trans­for­ma­ti­on des Men­schen geschrie­ben. Sie nähern sich von zwei Sei­ten dem The­ma an: von einem fleisch­lich-sinn­li­chen „Frankenstein’schen“ Labor und von einer digi­ta­len „Kopf­ge­burt“ in einem neu­ro­na­len Infor­ma­ti­ons­ge­flecht. WEHR51 ver­bin­det bei­de Wel­ten –ana­log und digi­tal– in einer audio-visu­el­len Kon­tro­ver­se zwi­schen Jahr­markt und kli­ni­schem Labo­ra­to­ri­um, Per­for­mance und digi­ta­lem Mys­te­ri­en­spiel. Pan­de­mien, wie die Coro­na-Kri­se, füh­ren beson­ders deut­lich vor Augen, wie anfäl­lig und ver­letz­lich der mensch­li­che Kör­per ist: dabei strebt der Mensch seit jeher danach, den
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Kei­ne Ver­an­stal­tung gefun­den!