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africologne FESTIVAL

Produktion

africologne FESTIVAL

Vorstellungen

21:00 - 22:30
Di 20.06.2017
Deutschland Premiere - Ausverkauft

GLOBAL.BLUES

Datum

20. Sep 2017
Vorbei!

Kosten

20€ / 13€ erm.

Thea­tra­le Per­for­mance

Per­for­mance von Nico­le Nagel, Salia Sanou und Ensem­ble
Mit Publi­kums­ge­spräch im Anschluss an die Vor­stel­lung

Die Angst vor dem Frem­den: Afri­ka­ni­sche und euro­päi­sche Künstler*innen suchen wäh­rend des afri­co­lo­gne­FES­TI­VALs in einer Recher­che­pha­se nach Mög­lich­kei­ten einer trans­kul­tu­rel­len Gesell-schaft.

Im 3rd Space, einem thea­tra­len For­schungs­raum für Trauma‑, Stimm- und Kör­per­im­pro­vi­sa­tio­nen, erfor­schen Salia Sanou und Nico­le Nagel genera­ti­ons­über­grei­fen­de Gefüh­le von Schuld und Ankla­ge. Dar­aus ent­steht die thea­tra­le Per­for­mance „global.blues – oder wohin mit der gan­zen Gewalt?“.
Doch wo, wie und wodurch ent­ste­hen unse­re Ängs­te vor einer ande­ren Kul­tur? Wie ver­än­dert unse­re Angst vor dem Frem­den und unser Umgang mit ihr unser Den­ken, Füh­len, Han­deln und Mensch­sein? Wie gehen wir im künst­le­ri­schen Schaf­fens­pro­zess mit Angst um?

Der bur­ki­ni­sche Cho­reo­graph und Tän­zer Salia Sanou und die in Köln leben­de Stimm- und Trau­ma­for­sche­rin Nico­le Nagel bege­ben sich mit sie­ben afri­ka­ni­schen und euro­päi­schen Künst­le­rin­nen und Künst­lern vor und wäh­rend des afri­co­lo­gne­FES­TI­VALs auf eine For­schungs­rei­se. Sie betre­ten damit einen Raum, in dem sich alle gemein­sam der Grund­emo­ti­on Angst mit ihren unter­schied­li­chen Aus­wir­kun­gen stel­len wer­den: Wut, Aggres­si­on und Gewalt, aber auch Ohn­macht, Rück­zug und Ver­steck. Ziel ist es, Mög­lich­kei­ten zum Auf­bau einer trans­kul­tu­rel­len Gemein­schaft auf­zu­spü­ren.
Den Schwer­punkt ihrer Arbeit legen Salia Sanou und Nico­le Nagel auf den „global.blues“, allem vor­an auf den Kolo­nia­lis­mus, der auch heu­te noch genera­ti­ons­über­grei­fen­de Gefüh­le von Schuld und Ankla­ge aus­löst. Sie star­ten damit einen Ver­such, in das Dunk­le und Heim­li­che des Unbe­wuss­ten vor­zu­drin­gen und eine künst­le­ri­sche Spra­che dar­in bzw. da „her­aus“ zu fin­den. Sie for­schen zwi­schen den Kul­tu­ren, Spra­chen und den Dia­lek­ten, zwi­schen Kör­pern und Stim­men. Bio­gra­fi­sche, reli­giö­se, sprach­li­che und kul­tu­rel­le Erfah­run­gen und Hin­ter­grün­de aller Teil­neh­me­rin­nen und Teil­neh­mer bil­den dabei das Arbeits­ma­te­ri­al.

Eine Pro­duk­ti­on des afri­co­lo­gne­FES­TI­VALs.

Künst­le­ri­sche Lei­tung: Nico­le Nagel, Salia Sanou
Musik: Tim Win­sey
Dra­ma­tur­gie: Rosi Ulrich / Kers­tin Ort­mei­er
Mit: Ger­hard Roiß, Abdoul Aziz Der­mé, Mir­ka Flögl, Josia­ne Yéri Hien, N.N.

Das gesam­te Fes­ti­val-Pro­gramm fin­den Sie unter: www​.afri​co​lo​gne​-fes​ti​val​.de

Das afri­co­lo­gne­FES­TI­VAL wird geför­dert durch die Kul­tur­stif­tung des Bun­des, das Minis­te­ri­um für Fami­lie, Kin­der, Jugend, Kul­tur und Sport des Lan­des Nord­rhein-West­fa­len, die Stadt Köln, die Rhein­Ener­gie­Stif­tung Kul­tur, die DEG – Deut­sche Inves­ti­ti­ons- und Ent­wick­lungs­ge­sell­schaft GmbH – KfW Ban­ken­grup­pe, das Ulri­ke Hed­wig-Stu­dio für Tanz und Bewe­gung und durch die P A R E T O  GmbH.

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