Loading

Urbäng 2021

Oktober 2021
Okt 06 2021

Sobot­t­ke: WE BODIES

WE BODIES ist eine Zusammenarbeit von Teresa Vittucci, Michael Turinsky und Claire Vivianne Sobottke. Zentrale Figur ihrer performativen Begegnung ist das Monster, kultur-historisches Phänomen, das gleich dem Wunder unsere konstruierte Idee einer natürlichen Ordnung in Frage stellt. Das Monster ist Hybrid: Weder Mann noch Frau, weder Tier noch Mensch, weder natürlich noch artifiziell. Es verkörpert Vielheit und entzieht sich so jeglicher Form der Kategorisierung. Ausgehend von den Projektionen und Phantasma, die auf ihre eigenen Körper fallen, entwickeln Claire, Teresa und Michael in WE BODIES eine Serie fragmentierter Exorzismen, in denen monströse Einschreibungen sichtbar werden und in denen zugleich eine Wiederaneignung ...
Details anzeigen
Okt 06 2021

Kon­zert C.A.R.

C.A.R. aus Köln: Ein bisschen akustisch, ein bisschen elektronisch; auf einem Trip, aber ohne genaues Ziel; intensiv, aber nicht brutal; sphärisch, aber nicht beliebig; ausschweifend, aber doch präzise. ...
Details anzeigen
Okt 07 2021

HAUT – My Body is a sta­ge

Reihe 10, Platz 11. Das Licht geht aus. Gebannte Stille. Haut trifft auf Haut. Was bedeutet eigentlich Nacktheit auf der Bühne? Wie kann man in einer Welt bestehen, die nach ständiger Selbstoptimierung strebt? Wie beeinflussen die Medien unsere Körperideale? Wäre es nicht langsam an der Zeit, sich auszuziehen? Clara Wolfram, Sarah Grünig und Jakob Schmidt studieren Schauspiel an der HfS Ernst Busch in Berlin. Sie haben sich viele Stunden über Körper, Schönheitsideale, Selbstoptimierung und Scham unterhalten und untersucht, was diese Themen mit unserer Gesellschaft machen: Sie betreffen jeden Menschen, jede*r hat dazu etwas zu erzählen. ...
Details anzeigen
Okt 07 2021

Sce­n­a­rio for a non exis­ting but pos­si­ble instru­men­tal actor

„Scenario for a non existing but possible instrumental actor“ wurde 1963 von Bogusław Schaeffer speziell für Jan Peszek geschrieben. Nach der Weltpremiere 1976 in Polen führte Jan Peszek das Stück weltweit mehr als 2000-mal vor Generationen von Zuschauenden auf. Die mittlerweile legendäre Performance gewann zahlreiche Auszeichnungen auf prestigeträchtigen Musik- und Theaterfestivals, beispielsweise in Mexico City, New York und Tokyo. „Scenario for a non existing but possible instrumental actor“ ist Jan Peszeks künstlerisches Glaubensbekenntnis und einzigartiger Beweis seiner Methodik, seiner Leidenschaft für das Schauspiel, die Kunst und die Lust am Leben – so stellt es beispielhaft den Glauben des Künstlers an ...
Details anzeigen
Okt 08 2021

FEMA­LE GAZE?!

Oona Doherty: Hope Hunt and the Ascension into Lazarus Ein altes Auto fährt vor, schwere clubby Beats drönen durch die Straßen der Stadt: Die nordirische Choreografin Oona Doherty seziert in ‚Hope Hunt‘ den maskulinen Kern der Arbeiterklasse von Belfast. In einem intensiven Solo konfrontiert sie uns mit männlichen Stereotypen und einem Körper, der gelenkt scheint von Erwartungen, Moralvorstellungen, sozialen und kulturellen Normen. Zwischen der Behauptung roher Männlichkeit und tiefer Verletzlichkeit geht sie den Brüchen innerhalb dieser Einschreibungen auf die Spur. Mit scharfer Körpersprache entwirft die Tänzerin Sati dabei ein komplexes Portrait von Klasse und Geschlecht. Im Anschluss: Diskussion. Cool oder billig, angeeignet oder ...
Details anzeigen
Okt 09 2021

Regi­na Ros­si: Punk, Beat…LOL!

Eine Pop-Up Lecture-Choreografie Punk, Beat…LOL! ist eine Pop-Up Lecture-Choreographie für Jugendliche ab 13 Jahren. Inspiriert von der Frage, wie junge Menschen mit ihrer Wut umgehen, treffen popkulturelle und politische Bewegungen der Geschichte auf zeitgenössischen Tanz, Performance und Videokunst. Ausgehend von der Behauptung „Die Pop-Kultur ist durch Wut und um Wut herum entstanden“ erzählen die zwei Performerinnen Geschichten, klären Sachverhalte, bewegen sich mal wild und mal gar nicht, transformieren sich, und zeigen auf, wie aus Wut, Ärger und Empörung ein cooler, kreativer Akt entstehen kann. ...
Details anzeigen
Okt 09 2021

Stran­ge­land

Randa Mirza & Waël Koudaih In „Strangeland“ improvisieren die Fotografin Randa Mirza und der Musiker Waël Koudaih mit sehr frühen Fotografien und Sound-Aufnahmen aus dem arabischen Raum. Sie beschwören eine schillernde Welt herauf, die unsere Zeit in Frage stellt. Strandurlaube, erstarrte Posen auf Portraits  und kleinbürgerliche Walzerabende; die fotografischen Archivalien aus der Arabischen Renaissance überlagern die musikalischen Aufnahmen der Musik des „Tarab“ aus derselben Ära. Das Publikum wird in eine chaotische Klang-Landschaft hineingezogen, die von Geistern und Schemen bewohnt wird. ...
Details anzeigen
Keine Veranstaltung gefunden!
Shopping Basket