Loading

Produktion

SONDER:SAMMLUNG:3
Tickets

Vorstellungen

20:00 - 21:30
Mi. 02.06.2021
PREMIERE
20:00 - 21:30
Do. 03.06.2021
20:00 - 21:30
Fr. 04.06.2021
20:00 - 21:30
Sa. 05.06.2021
18:00 - 19:30
So. 06.06.2021

to tho­se who wait

Datum

02. Jun 2021 - 06. Jun 2021

Tickets

19,00 € normal/ 12,00 € ermäßigt / 8,00 € mit Köln-Pass

Tanz­thea­tra­le Instal­la­ti­on der lan­gen Wei­le

WILL­KOM­MEN ZU NICHTS
Guten Abend und herz­lich will­kom­men.
Wir freu­en uns sehr, Sie heu­te Abend hier begrü­ßen zu dür­fen. Vie­len Dank für Ihre freu­di­ge Erwar­tung und die Wün­sche, die Sie mit­ge­bracht haben.
Sie wer­den nicht erfüllt wer­den, denn hier gibt es nichts. Ent­schul­di­gung. Kei­ne Sor­ge. Vie­len Dank.
Es gibt, wie Sie sehen kön­nen, nichts zu sehen. Es pas­siert abso­lut gar nichts. Es gibt nichts zu erwar­ten.
Schön, dass Sie da sind.
Kei­ne Sor­ge, es pas­siert nichts. Herz­lich Will­kom­men.
Es pas­siert Ihnen hier nichts.
Kei­ne Sor­ge.
WIR BERU­HI­GEN UNS JETZT ERST­MAL ALLE.

WAR­TEN.

Das The­ma ist zeit­los und vol­ler Facet­ten. Die Pan­de­mie hat uns allen ein sehr aktu­el­les Gefühl des War­tens beschert – ein Dazwi­schen für alle. Was tun? Aus­har­ren? Hyper­ak­tiv sein?

Eigent­lich macht der in tech­ni­sier­ter Gesell­schaft leben­de Mensch des 21. Jahr­hun­derts kei­ne Pau­se und nie nichts. Wir haben wenig Zeit und noch weni­ger Sinn dafür, sie unpro­duk­tiv zu ver­brin­gen. Wir wol­len nicht war­ten, denn es ist uns eine Last. Dem stellt to tho­se who wait den Antrag ent­ge­gen, Zeit als ein der Wirt­schaft­lich­keit über­ge­ord­ne­tes Gut wahr­zu­neh­men und betrach­tet die sozio­lo­gi­schen und psy­cho­lo­gi­schen Dimen­sio­nen des War­tens. Denn wir war­ten immer auf etwas: den Tod, die Lie­be, den Durch­bruch, den Bus. Wir hof­fen, fürch­ten, wün­schen und wüten, wäh­rend wir im Nichts sit­zen. Jede*r hat Geschich­ten zu die­sem Zustand.

I am now pret­ty sett­led in my direc­tion, I am still now wai­t­ing, I am still now not going on, I am still now wai­t­ing and that is what I am now doing.

I will be wai­t­ing qui­te a litt­le now befo­re I begin again.

Ger­tru­de Stein

to tho­se who wait bie­tet dem Publi­kum an, sich dar­auf ein­zu­las­sen. In einem Hybrid aus War­te­saal und Muse­um, aus­ge­stat­tet mit ani­mier­ten All­tags­ob­jek­ten und leicht ange­staub­ten Musiker:innen und Performer:innen hin­ter Ple­xi­glas und Absperr­band, wird genau das por­trä­tiert, was unbe­dingt zu ver­mei­den ist: die „lan­ge Wei­le“.

Die SONDER:SAMMLUNG:3 sind:

Per­for­mance: Chris­ti­na Zaj­ber, Ste­fa­nie Schwimm­beck, The­re­sa Hupp, Fa-Hsu­an| Kom­po­si­ti­on & musi­ka­li­sche Per­for­mance: Oxa­na Omel­chuk | Kom­po­si­ti­on: Will Saun­ders |Dra­ma­tur­gie: Gwen­do­lin Lam­ping | Licht- & Effekt­de­sign: Tim Bor­ner | Szen­o­gra­phie: Mar­ti­na Kock | Video: Hans Diern­ber­ger | Künst­le­ri­sche Lei­tung: The­re­sa Hupp  | P&Ö:  neurohr&andrä GbR.

För­de­rer

Die Pro­duk­ti­on wird geför­dert durch das Kul­tur­amt der Stadt Köln, Neu­start För­de­rung TAKE ACTION. In Kooper­ta­ti­on mit Bar­nes Cros­sing

Shopping Basket