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wehr51

Produktion

wehr51
Website
http://wehr51.com/home.html

Vorstellungen

Sa. 18.03.2023

Workshop „Bäume und Sträucher in der Küche“
Tickets
Drei-Gänge-Waldmenü (Markus Kremer: Sir Otto Risotto)
Tickets
Live-Konzert mit Dunkelwellen „& Live-Übertragung Radio 674.fm
Tickets

18.03.2023 | GENUSS

Datum

18. Mrz 2023
Vergangen

Tickets

Workshop 25 € | Menü (inkl. Begrüßungsgetränk und anschl. Konzert) 45,00€ | Konzert 10,00 € (exkl. Gebühren)

15:00 Uhr

Work­shop „Bäu­me und Sträu­cher in der Küche“ (Lei­tung: Wildkräuterei)

Über die Wild­kräu­te­rei:
Kommt mit uns in die urwüch­si­ge Welt der Wild­kräu­ter. Mit­ten in Köln. Mit­ten in der Groß­stadt. In unse­ren Work­shops für Erwach­se­ne und Fami­li­en, las­sen wir unse­re Teil­neh­me­rin­nen und Teil­neh­mer neue Natur­er­fah­run­gen machen. Wir ver­ar­bei­ten wil­de Pflan­zen und das Ergeb­nis unse­rer Koch­kur­se sind gesun­de, ein­fa­che, sehr wil­de Gerich­te mit über­ra­schen­den Geschmäckern.

Jahr­tau­sen­de lang haben unse­re Vor­fah­ren Kräu­ter und Wild­pflan­zen gesam­melt. Sie wuss­ten die bio­lo­gi­sche Viel­falt zu nut­zen. Wild­kräu­ter waren immer Nah­rung und Medi­zin zugleich. Das Wis­sen über Aus­se­hen, Geschmack und Wir­kung jeder ein­zel­nen Pflan­ze wur­de von Gene­ra­ti­on zu Gene­ra­ti­on wei­ter­ge­ge­ben. Die moder­ne Nah­rungs­mit­tel­pro­duk­ti­on hat die­ses Wis­sen um die ess­ba­ren und heil­kräf­ti­gen Wild­kräu­ter ver­drängt. Aller­dings lässt es sich wie­der­ent­de­cken und auf moder­ne Art ver­wen­den! Wild­kräu­ter zu suchen, sie zu pflü­cken und die Kräu­ter anschlie­ßend zuzu­be­rei­ten bringt uns wie­der der Natur näher. 

 

18:30 Uhr 

Drei-Gän­ge-Wald­me­nü (Mar­kus Kre­mer: Sir Otto Risotto)

Über Sir Otto Risot­to:
Das Menu ver­bin­det Erkennt­nis­se aus dem Work­shop am Nach­mit­tag mit dem Kochen und den unge­wohn­ten Geschmacks­rich­tun­gen aus dem Wald – eine Gau­men­freu­de mit Unterhaltungswert.

20:00 Uhr 

Live-Kon­zert mit Dun­kel­wel­len (aka Kai Nig­ge­mann und Con­ni Trie­der) | Live-Über­tra­gung Radio 674​.fm

Über Dun­kel­wel­len:
Dun­kel­wel­len (aka Kai Nig­ge­mann – Buch­la 200e Elec­tic Music Box und Con­nie Trie­der – Flö­te und fx)
Wenn ich an elek­tro­ni­sche Musik den­ke, dann den­ke ich an ein Kind, dass nachts heim­lich das Radio­ge­rät unter der Bett­de­cke hat, um den Bei­trä­gen von Stock­hausen zu lau­schen. Die­se Musik hat etwas Unbe­greif­li­ches, Unheim­li­ches an sich, was sie anzie­hend macht. Auch alte Sci­ence-Fic­tion Fil­me, Welt­all und vor allem die sil­ber­ne Far­be ver­bin­de ich mit den frü­hen Elek­tro­ni­schen Kom­po­si­tio­nen – auch in die­sen Din­gen ver­birgt sich etwas Fan­tas­ti­sches und Unbe­greif­li­ches; mir fällt es schwer, ihre Tie­fe zu erken­nen, weil sie das Licht reflek­tiert. Wenn ich mit Kai impro­vi­sie­re, bil­den sich auch inter­ga­lak­ti­sche Klang­wel­ten. Dunk­le dick­flüs­si­ge Wel­len durch­kreu­zen den Raum, und ver­de­cken zeit­wei­se klei­ne Klang­mo­ti­ve, die den Hori­zont ent­lang galop­pie­ren. Jäh durch­schnei­det ein Licht­strahl die Fins­ter­nis, selt­sa­me Wesen krau­chen und weben ein Per­len­netz, das sich über lan­ge Zeit zu einem Dom auf­baut. Mei­ne Flö­te bil­det die Ver­bin­dung zu unse­ren Wirk­lich­kei­ten und ver­schwimmt von Zeit zu Zeit, zwi­schen den Dimen­sio­nen wech­selnd.
Elek­tro­ni­sche Musik ist eine inti­me Musik, die am bes­ten im klei­nen Rah­men statt­fin­det und doch, wenn du die Augen schließt, rie­si­ge Räu­me auf­ma­chen kann. Oder du behältst die Augen offen und schaust den Akteu­ren auf die Hän­de. Alles ist impro­vi­siert und die Klän­ge ent­ste­hen erst im Moment des Kon­zer­tes, so kannst Du die Ent­wick­lun­gen auch da mit­ver­fol­gen.
Bei Quer­flö­te und Buch­la ist es ins­be­son­de­re schön, dass die Klän­ge sich teil­wei­se so anglei­chen, dass die Gren­zen zwi­schen den Instru­men­ten ver­schwim­men, auch zwi­schen ana­lo­gen und elek­tro­nisch erzeug­ten Klän­gen. In wel­che Klang­räu­me gelei­tet sie uns wohl die­se Nacht?

Haupt­fo­to: © Ines Langel

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