23.-27.05.2018

[aɪ] [slæm] I slam

c.t.201
I_slam, Foto: Ingo Solms

„Wir müssen reden. Dringend. Über uns. Uns Deutsche. Und warum wir auf einmal wieder das Gefühl haben, wir müssten uns bekennen. Zum Islam. Zum Christentum. Zum Deutschsein. Zum Nichtdeutschsein.“

Der Islam und die Muslime in Deutschland sind das Thema der Stunde. Kein Aspekt der noch nicht medial ausgeleuchtet wurde, keine Talkshow, die dieses Thema noch nicht endlos durchgekaut hat. Nur Muslime selber kommen in dieser Debatte selten zu Wort.

Wie sieht er aus, dieser Theaterabend über den Islam?
Sibel, Victoria, Harun und Sefa erzählen von sich und uns. Sie erklären, rezitieren, debattieren und lamentieren. Sie distanzieren und beschweren sich, sie singen, tanzen und geben ihr letztes Hemd, um ihre Anliegen auf die Bühne zu bringen.
Auch wenn es viel einfacher wäre, zu erklären, was man nicht will: weder ausgrenzen, noch beleidigen und auch keine simple Religionsaufklärung.
Stattdessen laden sie ein zu einem Imbiss, denn wo lässt es sich besser reden, als beim Essen? Gemeinsam mit den Zuschauern wird geschnippelt und gerührt und geredet. So nimmt der Abend seinen Lauf: geradewegs zu auf die Hölle, wenn man denn daran glaubt.

Gefördert von:

Mi 23.05.2108 20.00 h
Do 24.05.2018 20.00 h
Fr 25.05.2018 20.00 h fällt aus
Sa 26.05.2018 20.00 h
So 27.05.2018 18.00 h Ausverkft

Von und mit: Sibel Polat, Victoria Wiese, Harun Çiftçi, Sefa Küskü
Regie: Manuel Moser
Dramaturgie: Katja Winke
Texte: Manuel Moser / Katja Winke und Ensemble
Ausstattung: Maurice Angrés
Musik: Öğünç Kardelen
Regieassistenz: Carsten Schecker

Tickets:

Abendkasse:
17,00 € / 11,00 € ermäßigt /
5,00 € mit Köln-Pass

Vorverkauf:

 

Rausgegangen Special: Mit dem Rausweis kommst du zum ermäßigten Preis von 11,00 € rein. Gilt nicht an Premierentagen!

Infos zum rausweis gibt’s bei Facebook